Mittwoch, 16. Dezember 2015

Kurzübersicht Bogart SE 8 Systemsoftware



Wir beginnen unsere kleine Übersicht im Menü „Bearbeiten“.

Casablanca User entdecken sofort das neue Szenenvorschau-Fenster. Hier können wir jetzt direkt eine Szene trimmen und per Drag&Drop ins Storyboard einfügen. Über den kleinen “Werkzeugschlüssel Button“ unten links kann das Trimmfenster Ein- oder auch Ausgeschaltet werden. Hier wird auch die Vorschaubildgröße angepasst.

Der Media-Pool ist das neue Archiv von Bogart SE. Er ersetzt die bisherige Zwischenablage.
Je nach Erfordernis kann er hinzu geschaltet werden. In ihm werden Videoszenen und Audio Tonstücke abgelegt und archiviert. Projektübergreifend kann man auf den Inhalt des Pools zugreifen. Um einen guten Überblick zu behalten, können Ordner angelegt werden.

Alle Inhalte werden ausschaltfest gespeichert. Dabei werden auch unterschiedliche Formate berücksichtigt. Beim Import in andere Projekte erfolgt automatisch eine Konvertierung. Mit Undo können gelöschte Szenen oder ganze Ordner wiederhergestellt werden. Eine separate Datensicherung des Pools ist mit HD Backup Sentry möglich.

Um schnell von einem Bearbeitungsbereich zu einem anderen wechseln zu können, wurden am rechten unteren Bildschirmrand alle Buttons gleich positioniert und vervollständigt.

Mit Bogart SE 8 wird eine echte 4K-Auflösung unter Windows unterstützt. Dafür können dann auch die Buttons, Schriftgrößen und der Mauszeiger angepasst werden.

Neue Möglichkeiten bieten auch die Effektmenüs. Durch separate Auswahlmenüs kann ein Effekt schnell aus der Favoritenliste oder den häufig benutzten Effekten ausgewählt werden.
Im Requester darunter werden alle installierten Effekte angezeigt. Mit „Drag&Drop“ können Effekte hinzugefügt oder aus den Listen entfernt werden.

In einer permanent eingeblendeten Einzelbild- oder animierten Schleifen-Vorschau erfolgt die Echtzeitkontrolle der gemachten Einstellungen. Die selbst erstellten Effekte oder auch Effekt-Kombinationen können in einem Archiv abgespeichert werden. Der bisherige Langzeit-Effekt „Zoom“ wurde optimiert. Er ist deshalb nicht mehr in Verbindung mit dem Effektstapel verwendbar.

Auch im Menü Audio Aufnahme, Bearbeiten ist der Media-Pool zu schaltbar. Auf der linken Seite befinden sich dann die Tonsamples. Hier können mehrere markiert und entweder über den Pfeil-Button oder per „Drag&Drop“ in einen Ordner des Pools kopiert werden. Bei den Spezial-Effekten ist ebenfalls eine direkte Operator-Auswahl aus Favoriten oder häufig benutzten möglich.

Komplett überarbeitet wurde auch die Audio-Nachvertonung. Die Darstellung der Storyboard und Timeline-Ansicht wurde vereinheitlicht. Bei der Storyboard-Ansicht kann nun zwischen zwei Ansichten gewählt werden: Komplette Ausnutzung der Bildbreite für die Tonspuren, oder Zusatzanzeige der aktiven Szene mit Spur- und Tonstück-Infos. Ebenfalls neu sind Schalter zum direkten Stummschalten einer Tonspur, Pegelanzeige für das aktive Tonstück,
erweiterte Zoomfunktionen für die Tonspuren, sowie für die Gesamtberechnung des Projektes. Über „Lautstärke“ kann nun die Intensität des aktiven Tonstücks direkt gepegelt werden, ohne ins Pulldown-Menü gehen zu müssen. Ein Schloss hinter der Tonspur-Nummer zeigt an, das die Tonspur gebunden ist.

Bogart SE 8 unterstützt Festplatten und Partitionen mit einer Kapazität bis zu 32 Terabyte (nur Windows). Im Imagepool wurde die Vorschau verbessert. Außerdem können Graustufenbilder importiert werden. Das ist praktisch um z.B. eigene Masken zu verwenden.

Im Menübereich Export unter „Optionen“ kann festgelegt werden, ob eine Abspielanzeige verwendet werden soll, Endlos der Film gezeigt wird, oder ob er direkt beim Starten von Bogart SE starten soll.

Die Seriennummer von Bogart SE kann nun auch über eine Windows-Neuinstallation beibehalten werden. Dazu betritt man das Menü „Einstellungen/System/Produkt installieren. Hier gibt es den neuen Schalter „S“.

Weiterführende Infos: http://www.macrosystem.de


Alle Angaben ohne Gewähr.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Panasonic AG DVX200 - Unboxing und Anschlüsse



Hier seht Ihr den ersten Beitrag von mir zur neuen Panasonic AG DVX200 Handycam.
Ich packe die Kamera aus und zeige die besonderen Funktionen und Anschlussmöglichkeiten.

Aufnahme in 4K mit 50p auf normalen SDXC Karten UHS 2 mit einer Geschwindigkeit von 150MB/s mit einem 4/3 Zoll Aufnahme Sensor für Bilder mit geringer Tiefenschärfe.

13-fach Leica optisches Zoom-Objektiv mit einer Brennweite von 12,8 bis 167mm, das entspricht im Kleinbildformat 29,5 bis ca. 385mm.
72mm groß ist der Filterdurchmesser für Vorsatzlinsen.
Schärfe, Zoom und Blende kann man über drei separate Einstellringe einstellen. Ein neuer Hybrid Steadyshot soll für sehr ruhige Freihandaufnahmen sorgen.

Die Taste „Focus Assist“ schaltet eine Bildschirmlupe hinzu.
Vier Usertasten können frei belegt werden. – Zählt man die weiteren schon beschrifteten Button und die Button im Menü hinzu, so sind es über 10!
Den Servomotor des Zooms kann man ausschalten. Ideal für Reiszooms.

Die zwei Kartenslots und das Bedienteil des Tons werden durch Abdeckungen geschützt.
Hinter einer Abdeckung befindet sich das große Akkufach.
Daneben, abgedeckt ein USB 3.0 Host-Anschluss. Ohne PC kann man hierüber Daten auf externe Medien kopieren. Darunter ein USB Geräte-Anschluss.

Ein externer Monitor wird über den HDMI Anschluss verbunden. Auf der rechten Seite befindet sich der Kopfhörer- sowie Netzteil-Anschluss. Darunter weitere Out-Anschlüsse und zwei Buchsen für die Fernsteuerung der Kamera.

An zwei XLR-Buchsen können externe Audioquellen angeschlossen werden. Direkt hinter der großen druckempfindlichen Zoomwippe befindet sich ein REC-Checkbutton. Direkt nach einer Aufnahme kann hier die letzte Szene schnell kontrolliert werden. Abgedeckt ist auch der zweite Aufnahmeschalter. Daneben liegt die zweite kleine Zoomwippe. Ganz vorne wurde ein Universal Zubehörschuh angebracht. Hier kann man beispielsweise eine Kopflampe befestigen. Um weiteres Equipment anzubringen, wurden im Handgriff weitere Befestigungsmöglichkeiten vorgesehen.

Nicht nur über den großen scharfen Sucher kann die Aufnahmekontrolle erfolgen.Vorne, direkt hinter dem eingebauten Stereomikrofon, kann man ein ebenfalls sehr scharfes großes Display heraus klappen, das auch als Touchscreen ausgelegt ist. Zusätzlich gibt es weitere Tasten zur Menübedienung.

Kommen wir nun zum mitgelieferten Zubehör, welches ich auch schon sehr komplett finde.

Dazu gehören:
1 Akku das den ganzen Tag reichen kann,
1 Ladegerät für den Akku mit Anschlusskabel,
1 Netzteil mit Kameraanschlusskabel,
1 Schultergurt,
1 große Augenmuschel für den Sucher,
1 Mikrofonhalter mit Montageschrauben für ein externes Mikrofon
Handbücher (auch Deutsch) in Papier und als PDF

Weitere Infos:
http://business.panasonic.de/professional-kamera/auswahl-an-4k-produkten/AG-DVX200


Alle Angaben ohne Gewähr!

Dienstag, 27. Oktober 2015

Langzeit-Test von Videoequipment



In den letzten Jahren habe ich Euch hier viel Videoequipment vorgestellt, mit dem wir auch selber arbeiten. Da wird es doch mal Zeit, darüber zu berichten, bei welcher Anschaffung es zwischenzeitlich zu Problemen gekommen ist.
           
Beginnen wir dem kleinen Ultraclamp Klemmstativ. Hier löst sich bei mir von Zeit zu Zeit die Andruckplatte an der Schraubklemme. Man muss da schon aufpassen, dass man sie nicht verliert. Ändern kann man das nicht, da sie sich immer mit drehen muss. Das Produkt ist mittlerweile nicht mehr verfügbar. Aber von Cullmann gibt es so eine ähnliche Multiklemme. Sehr empfehlenswert.

Cullmann Multiklemme CC 53 + CB 2.1 

Für Sprachaufnahmen kommt sehr häufig das Sennheiser Funkset zum Einsatz.
Übrigens es besteht aus einem Sender, Empfänger und Ansteck-Mikrofon. Das Handmikro habe ich separat erworben.
Das Ansteckmikrofon hat einen 3.5 mm Klinkenstecker. Dieser wird mit dem Sender verbunden. Damit der Stecker nicht versehentlich herausgezogen werden kann, wird er festgeschraubt. Dabei kommt es häufig vor, dass sich das Kabel mit dreht. Dadurch kann es zu einem Kabelbruch direkt am Stecker kommen. Dann muss ein neuer angebracht werden. Kostenpunkt ungefähr EUR 20,00.
Also immer schön aufpassen, dass man wirklich nur die Schraube dreht und nicht das ganze Kabel.

Leicht und schnell aufzubauen ist das Stativ für Sony-Camcorder. Praktisch ist die Hinter-Kamera-Fernbedienung. Baugleich ist das Stativ, nur ohne Fernbedienung, von Bilora.
Am Stativ wird das Schwenken und Neigen mit zwei Hebeln fixiert. Dumm ist nur, dass im Laufe der Zeit der Hebel immer weiter nach unten gedrückt werden muss, damit die Fixierung greift.  Dabei stößt der Hebel dann gegen das Stativ. Dieses muss dann wieder leicht gedreht werden. Schon was umständlich.
Abhilfe erreicht man dadurch, indem man hinter einer Abdeckung eine Schraube löst und den Hebel dann wieder nach oben versetzt befestigt.
Übrigens, das Sony Stativ ist zwischenzeitlich nicht mehr erhältlich.

Für anspruchsvolle Videoproduktionen kommt unter anderem das Sachtler ACE Stativ zum Einsatz. Klasse Teil, besonders bei Schwenks. Vor kurzem fiel beim Aufbau eine Stange des Stativs heraus. Wir haben daraufhin alle Stativstangen überprüft und mit zwei Komponenten Kleber neu befestigt.

Dienstag, 15. September 2015

Kreative Videobearbeitung mit Bogart SE - Folge 7

Slivers – ChromIt – Quadcam 2 und vieles mehr für Casablanca und Windows PC



Slivers:
1.    Wir beginnen mit einem Kamera-Workshop. Hier zeige ich, was bereits bei der Videoaufnahme zu beachten ist, wenn wir Slivers optimal nutzen möchten.

2.    Mit „Slivers“ sind  Bildteilungen immer sofort vorhanden.
In diesem Workshop erstellen wir eine Ein- und/oder Ausblendung des Effektes. Etwas Vorarbeit ist dafür allerdings erforderlich. Hierzu benötigen wir das Malprogramm Akaba HD. (Derzeit nur für Casablanca verfügbar.)

3.    In diesem Workshop werden wir Slivers zur Titelgestaltung nutzen. Es werden einzelne Bildelemente erscheinen, die sich dann zu einem neuen End-Bild zusammenfügen werden.

4.    Eine weitere Möglichkeit  von PiP-Szenen auf ein formatfüllendes Bild oder umgekehrt zu kommen, können wir mit PiP-Studio 3D erhalten.

5.    Slivers kann auch für eine etwas andere Titelgestaltung oder einen Orts- oder Themenwechsel eingesetzt werden. In diesem Workshop werden wir ein PiP Puzzle erstellen.

6.    Bisher haben wir immer nur horizontale oder vertikale Bildteilungen in Slivers verwendet. Aber es gibt auch Möglichkeiten schräge Bildteilungen für Effektvolle Ein- Aus- oder Überblendungen zu nutzen. Der Effekt bietet sich also zur Titelgestaltung, als auch anstatt einer Überblendung bei Orts- oder Zeitsprüngen an.

Standard-Titler:
7.    Als wir auf Rügen unterwegs waren, habe ich eine Schrift entdeckt, die mehrfarbig war und, wie ich finde, gut zur Insel passt. In diesem Workshop erstellen wir zunächst einen mehrfarbigen Text für unseren Film. Später werden wir ihn mit Slivers einblenden. (Siehe WS Slivers 3.)

Effektpaket 5 > Bildteiler:
8.    Auch mit dem Bildteiler-Effekt können wir PIP-Kombinationen erstellen und diese effektvoll ein-/oder ausblenden.

ChromIt:
9.    ChromIt ist eine Bogart Software-Erweiterung mit weitreichenden Möglichkeiten, die wir uns in den nachfolgenden Workshops einmal genauer anschauen werden. 
     Wir beginnen mit einer Kurzübersicht des Programms.

10.  Nehmen wir an, wir möchten eine Farbkorrektur durchführen, oder einen Filmlook erzeugen. Wie das mit ChromIt geht, schauen wir uns in diesem Workshop an.

11.  Neben der Farbkorrektur können wir mit ChromIt auch ein perfektes Chromakeying durchführen. In nur einer Gesamtbearbeitung werden wir beide Szenen auch noch farblich anpassen.

12.  Mit dem Tilt-Shift-Effekt können wir eine Modellwelt erzeugen. Das erreichen wir dadurch, dass bestimmte Bildelemente unscharf abgebildet werden.

Disk-Juggler:
13.  Neu für Bogart SE für Windows ist das Zusatzprodukt „Disk-Juggler“.
 Mit dem Programm können wir auch auf dem PC weitere externe Festplatten für          unsere Videodaten nutzen.

Deshaker:
14. Immer wieder kommt es vor das wir Szenen ohne Stativ gedreht haben.
Manchmal sind wir damit flexibler und schneller und in Museen ist oft die Nutzung eines Statives verboten. Mit dem Zusatzprogramm „Deshaker“ können  wie diese Videoszenen gut optimieren. (3 Beispiele für entsprechende Einstellungen).

Quadcam 2:
15. Wenn wir ein Theaterstück aufnehmen, dann kommen meistens mehrere Kameras zum Einsatz.  Auch bei einem Interview ist die Verwendung mehrerer Kameras sinnvoll. Neu ist seit kurzem das Programm Quadcam 2. Hiermit ist diese Möglichkeit des Videoschnitts wesentlich erleichtert worden.

Quick-Photo:
16. Vielleicht haben Sie bei einem Ausflug oder im Urlaub  gar nicht gefilmt, sondern nur Fotos erstellt. Mit dem Zusatzprogramm “Quick-Photo“ können wir nun schnell eine Fotoshow erstellen.Das Programm ist für Casablanca und Bogart für Windows erhältlich. Die Fotoshow kann natürlich auch Bestandteil in Ihrem Videoprojekt sein. Im folgenden Workshop haben wir aber ein neues Projekt angelegt.

Die gezeigten Workshops können mit Bogart 5-7 nachvollzogen werden.

Neben Bogart SE 7 werden folgende Zusatz-Programme auf dieser Disk erklärt und eingesetzt:
Akaba, ChromIt, Disk Juggler, Deshaker, PIP Studio 3D, Quadcam 2, Quick Photo, und Slivers.


Und das erwartet Sie in ca. 123 Minuten Gesamtlaufzeit auf der DVD:

Begrüßung
02:30
Slivers Vorbereitungen für Bildteiler-Effekte mit Slivers 01:40
Slivers PiP Übergänge vorbereiten 12:00
In-/Out-Zoomen von PiP Szenen 05:30
PiP Puzzle erstellen 13:00
Titel mit Slivers Maske kombinieren 13:50
Slivers Bild Ein- und Ausblendungen erzeugen 07:30
Titelgestaltung Mit Standard-Titler mehrfarbige Schrift kreieren 07:10
Bildteilereffekt Bildteiler für Ein und Ausblendung von Szenen nutzen 03:45
Disk-Juggler Andere Festplatten nutzen mit Disk-Juggler  02:20
Quadcam2 Multicam-Schnitt neu definiert 12:40
Deshaker Unruhige Szenen optimieren 05:50
Fotos im Videofilm Quick Photo - Foto-Show schnell erstellt 10:10
Chromit Kurze Programmeinführung 05:05
Farbkorrekturen - Filmlook 07:00
Tilt Shift Effekt erstellen 08:00
Perfektes Chromakeying 04:40
Verabschiedung 01:00
Gesamtzeit 123 Min.

Die Disk ist zur Wiedergabe mit DVD- oder BluRay-Player, als auch im Casablanca mit dem Media Manager konzipiert. Ebenfalls wurde die Wiedergabe unter Win 7 und dem Media Player getestet. Andere Wiedergabe-Möglichkeiten können nicht garantiert werden.

Der Listenpreis beträgt EUR 29,90 inkl. gesetzlicher MwSt. in Deutschland.

Mittlerweile sind 7 interessante DVD`s verfügbar.

Die dort enthaltenen Tutorials bestehen aus jeweils neuem Inhalt und sind auch bei "Holgers Videotreff" noch nicht gezeigt worden! :-) 

Egal wo Sie in der weiten Welt leben, hier können Sie u.a. meine "Kreative Videobearbeitung mit Casablanca" bestellen:

Viel Spaß beim Anschauen und Nacharbeiten!

Donnerstag, 27. August 2015

Chromit für Bogart SE – Kurze Programm-Einführung



Neu ist das Programm „ChromIt“ für Bogart SE. Das Programm ist für Casablanca und Bogart für Windows erhältlich.

In diesem Beitrag schauen wir uns die Menüstruktur an. Sie lässt erahnen, was alles mit dem Programm möglich ist:

Weißabgleich-Korrektur, Farbanpassungen, Filmlooks, Tilt Shift Effekt und Chromakey-Composings sind einige Anwendungsbeispiele.

Ausführliche Workshops mit “ChromIt“ erhalten Sie auf meiner neuen  “Kreative Videobearbeitung mit Bogart SE für Casablanca und Windows PC – Folge 7“, die ab September 2015 verfügbar ist.

Das Programm ist für  EUR 129,00 – (normaler Listenpreis)  bei MacroMotion oder Ihrem Händler verfügbar.

Dienstag, 18. August 2015

DJI Phantom 3 APP für Android



Seit Mitte August 2015 ist eine neue APP für den Phantom 3 verfügbar. In diesem Beitrag stelle ich sie Euch näher vor.

Das Firmware-Update für den Kopter wurde auf der DJI Homepage (Downloads) heruntergeladen, entpackt und auf dem Kopter und Fernbedienung installiert. (Siehe separater Beitrag).
Auf dem Startbildschirm wird das registrierte Fluggerät angezeigt.

Von dort gelangen wir in die Camera-App. Hier wurde einiges verändert. Im Menü stellen wir für Foto und Video die gewünschten Aufnahme-Einstellungen ein. Ebenfalls werden an dieser Stelle das Histogramm und die Hilfslinien hinzu geschaltet. Zunächst ist immer der Fotomodus aktiviert. Diesen müssen wir also bei Videoaufnahmen immer zuerst umschalten.

Mit dem Finger auf dem Touchscreen können wir ebenfalls den Gimbal bewegen. Das geht natürlich auch über das Rädelrad an der Fernsteuerung. Wenn wir bei der Winkelanzeige den roten Punkt überschreiten, so kann es passieren das während des Fluges die Propeller im Bild zu sehen sind. Also Achtung!

Unter dem Auslöser befindet sich der Button, über den wir unsere gemachten Aufnahmen schon direkt nach dem Dreh anschauen können. Allerdings in einer reduzierten Vorschauqualität, da der Content ja von der Speicherkarte in der Kamera übertragen wird. Der Kopter muss also dafür eingeschaltet sein.
Über „Home“ kommen wir auf den Startbildschirm zurück.

Für die nachfolgenden weiteren Menüpunkte muss der Kopter und Fernsteuerung nicht mehr eingeschaltet sein.
         
Über das Fragezeichen erreichen wir den Academy-Bereich. Hier können wir Handbücher noch in englischer Sprache herunterladen und als PDF abspeichern. So haben wir sie später auch offline zur Hand. Auch einige Beispielvideos sind hier zu sehen. Oben rechts erreichen wir den DJI Support.   
Oben links öffnen wir das „Flight Record“ Menü.Hier sehen wir alles über unsere Flüge.
Wir wählen einen beliebigen Flug aus. Nun können wir uns unsere Flugstrecke genau mit allen Parametern anzeigen lassen. Neu ist jetzt die Anzeige, wie und wann die Steuerung für Flugmanöver betätigt wurde. Ein Pilotenfehler oder technischer Defekt kann so einfach nachvollzogen werden.

Im Menü „Library“ sehen wir nun unsere gemachten Aufnahmen. Nun werden wir aus unseren Videoszenen einen kleinen Film schneiden. Dazu wählen wir die entsprechende Szene aus. Gegeben falls muss sie noch vom Kopter übertragen werden. Dann erscheint eine entsprechende Meldung.

Das Schnittprogramm öffnet sich und der Film wird abgespielt. Ein Klick auf die Schere und schon wird ein Schnittpunkt markiert. Noch ein weiterer für das Ende des Schnittpunktes. So suchen wir uns nur die besten Teile einer Szene heraus. Natürlich können wir die Szene-Stücke  jetzt auch noch genau trimmen.Dann sichern wir unsere gemachten Schnittpunkte.

Unter „Footage“ werden die Clips nun angezeigt.
Wir markieren nun die gewünschten Szenen für unseren Film. Ein umsortieren der Clips ist leider nicht möglich. Die Reihenfolge bleibt also erhalten.

Über „Create Movie“ erreichen wir nun einige Vorlagen mit unterschiedlicher Musik.
Wenn uns eine Musik gefällt, so sichern wir unser Projekt. Der Film wird nun fertig gestellt.

Im nächsten Schritt fügen wir einen Text hinzu und verschlagworten unseren Film, so dass möglichst viele Zuschauer erreicht werden können. Dann starten wir den Upload auf Skypixel von DJI.

Unter dem Menüpunkt „Explore“ erreichen wir die Website von DJI. Erfahren News und können einkaufen, wenn wir wollen.

Schauen wir uns den letzten Menüpunkt  „Ich“ an. Hier können wir unser Profil ändern, oder unseren hochgeladenen Content ansehen.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Freitag, 31. Juli 2015

Videofilmen mit der Flying Camera



Anhand von drei Beispielen zeige ich Euch, wie einige Luftaufnahmen gedreht wurden - und dabei muss es nicht immer hoch hinaus gehen.

Bevor wir mit unseren Luftaufnahmen beginnen, 
haben wir natürlich eine Modellflug-Haftpflicht-Versicherung abgeschlossen. Wenn wir die Aufnahmen später veröffentlichen möchten, benötigen wir noch eine Luftaufstiegs-Genehmigung für Ihr Bundesland, allerdings vor der Aufnahme der Videoszenen. Außerdem ist eine Genehmigung des Grundstück-Eigentümers erforderlich. Schließlich filmen Sie sein Gelände. 

Wir kontrollieren Software auf neue Updates. Gegebenfalls wird bereits schon in der APP ein entsprechender Hinweis angezeigt. Anschließend ist es sinnvoll, auf einem freien Gelände Trainingsflüge zu absolvieren. Dabei testen wir auch die möglichen Kameraeinstellungen. Beim Phantom 3 sorgt ein eingebauter Live HD Link auf Lightbridge-Basis dafür, das in der DJI Pilot App das Videobild direkt angezeigt wird. Auch Hilfslinien zur Bildaufteilung können eingeschaltet werden. In Full HD nimmt die Kamera 50 Vollbilder in der Sekunde auf. Auch im Nahbereich wird also nichts ruckeln, wie mit nur 25 Bildern/s. Wir versuchen ein geplantes Objekt optimal anzufliegen. Wenn sie sich dem Objekt bei gleichbleibender Flughöhe nähern, so muss der Neigungswinkel der Kamera verändert werden.

Erste Aufnahmen an einem Schloss. 
Der Kopter wurde mittig über einen See gesetzt. Von hier aus nähert er sich dem Hauptgebäude des Schlosses. In der nachfolgenden Szene wird dann vor dem Schloss ein Moderator erscheinen, der durch den Film führen wird. Diese Luftaufnahme stellt also den „Ort des Geschehens“ vor. Nun geht es mal in luftige Höhen. Die Kamera läuft schon beim Aufstieg mit. So kann man auch diese Einstellung gegebenfalls im Film verwenden, wenn der angrenzende Park und Weiher erwähnt wird. Der Kopter steigt weiter auf ca. 100 Meter Höhe. Später soll hier eine Grafik eingefügt werden, die die unterirdischen Verbindungstunnel abbildet. Mit nur einem Knopfdruck wird dafür die Kamera senkrecht auf den Boden gerichtet. In einer weiteren Szene blieb die Kamera direkt senkrecht stehen. Die Szene wird dann in der Nachbearbeitung stark beschleunigt. 

Der Kopter kann auch zum Einsatz kommen, wenn hohe Objekte waagerecht aufgenommen werden sollen, wie diese Uhr. Später soll sich der Zeiger in einer Animation auch noch schnell drehen. Für diese Szene wurde der Kopter ca. 1 Meter vor der Uhr platziert. Vor dort aus fliegt er zuück. Die vorher gezeigte Aufnahme habe ich Euch also rückwärts gezeigt. Dadurch war es einfacher, den gewünschten Bildausschnitt mit der Uhr darzustellen, ohne vielleicht das Gebäude oder gar die Uhr zu berühren. 

Nachdem die Belichtungszeit direkt über die Fernsteuerung eingestellt wurde, positioniere ich die Kamera vor einer Skulptur, die dem Bild mehr tiefe geben soll. Der Kopter kann also auch einen Kran ersetzen. In Zwischenschnitten sollen Außenaufnahmen außergewöhnliche Perspektiven zeigen, so wie sie der Schlossbesucher normalerweise nicht sieht. Auch hierfür fliegt der Kopter nicht sehr hoch, dafür aber zügig über den Boden. Wichtig ist bei Kopter-Aufnahmen der Stand der Sonne. Nur wenn sie seitlich zur Kameraeinstellung steht, vermeiden wir den eigenen Schatten des Kopters. 

In der letzen Filmsequenz wird sich die Kamera vom Schloss entfernen. Hier zeige ich Euch eine erste Testaufnahme. Die Szene ist noch zu hell. Aber es geht zunächst um die gedachte Perspektive und in welcher Entfernung und Höhe der Kopter positioniert werden soll. Ein passendes Versteck für den Kopterpiloten muss ebenfalls gesucht werden damit er nicht, wie hier in der Szene zu sehen ist. 

Neuer Drehort in einem Industriegelände. 
Der Kopter wird vor einem Firmenschild positioniert. Von dort umfliegt er zunächst die Bäume und steigt dann auf, um das gesamte Areal zu zeigen. Aufgrund der Nähe zu einem Airport, der über zwei Kilometer entfernt ist, begrenze ich die Flughöhe auf die Schornsteinhöhe. 
In der nächsten Szene wird wieder eine senkrechte Kamera-Einstellung benötigt. Da der Kopter später parallel zum Wasserturm absteigen soll, teste ich die Perspektive schon beim Aufstieg. Dann wird der Kopter genau über dem Turm platziert. Gewünscht ist eine 360 Grad Drehung. Anschließend geht es abwärts. Um bei 40 Meter Höhenunterschied gleichmäßig am Turm herunter zu fliegen, stehe ich nah am Turm. In der Nachbearbeitung muss ich mich dann wegretuschieren. Die Aufnahme wird später beschleunigt und soll eine subjektive Kameraeinstellung bei einem Fenstersturz zeigen.

Aufnahmen im Wohngebiet.  
Zunächst ist eine Kamerafahrt wie mit einem Steadycam gewünscht. Die Fahrt geht durch einen schmalen Eingangsbereich. Starker Seitenwind treibt den Kopter von seiner Flugrichtung ab. Auch das automatische Positionssystem des Kopters kann so schnell nicht korrigieren. Das Ganze ist nicht so einfach, wie zunächst gedacht. Die Kamera soll sich über die Bäume hin zu einem Stadtteiltreff hin bewegen. In der Anschlussszene kommt dann der Reporter aus dem Gebäude. 
Nun wird der Kopter über das Gebäude gesetzt. In dieser Einstellung soll der außergewöhnliche Zugang zu den einzelnen Wohnungen von oben gezeigt werden. 
In der Folge-Szene wird der Course-Lock aktiviert. Der Kopter fliegt nun parallel zum 200 Meter langen Gebäude, so dass man die begrünten Dächer und den Innenhof gut erkennen kann. Ziel ist ein Spielplatz. Jetzt schalte ich auf den normalen Flugmodus um. 
Je nach benötigter Szenenlänge können Kopter-Aufnahmen auch in der Nachbearbeitung beschleunigt werden. 

Gerade bei Aufnahmen im Wohngebiet ist es wichtig, die Privatsphäre der Bewohner zu respektieren. In unserem Fall wurden alle Bewohner vorab von unseren geplanten Flügen informiert und sahen gespannt unseren Aufnahmen zu.

Freitag, 26. Juni 2015

Phantom 3 – Firmware-Update und IMO-Kalibration korrekt durchführen



Eigentlich sollten heute „richtige“ Aufnahmen mit dem Quadrokopter gedreht werden. Doch bei den Flugvorbereitungen kam in der APP die Meldung, dass ein Update verfügbar ist. Nun werde ich also dieses Update an der App und Firmware durchführen.

Bereits beim Start der APP erscheint der Hinweis auf ein verfügbares Update. Also ab ins Internet und auf die DJI Homepage. Dort den Kopter auswählen und auf Download gehen. Ich habe den Phantom 3 Advanced. Die entsprechende Datei lade ich in meinem entsprechenden Ordner herunter und entpacke diese anschließend. Zusätzlich wurde ein PDF heruntergeladen, in dem die weitere Vorgehensweise beschrieben wird. – Man kann also nichts falsch machen, wenn man sich an diese Vorgaben hält. 

Ich entnehme die Micro-SD Speicherkarte aus dem Kopter und stecke sie in einen Adapter. Diesen dann in das Laufwerk meines PC`s. Nun kopiere ich die „Bin-Datei“ auf die Speicherkarte. Der Kopter ist ausgeschaltet. Die Speicherkarte wieder eingelegt. Über eine Kontrollleuchte sehen wir, dass die Installation des Updates nun durchgeführt wird. Nach der Installation schalte ich die Fernsteuerung ebenfalls ein. Eine rote Statusanzeige leuchtet. Die Fernsteuerung muss also ebenfalls upgedatet werden. Hierzu verwende ich ebenfalls die Speicherkarte aus dem Kopter. Nach dem erfolgreichen Update leuchtet nun die Kontrollleuchte grün! Wenn wir die Speicherkarte nun nochmals in den PC einlegen, so sehen wir in einer Textdatei, ob die Updates erfolgreich waren. 

Auf dem Tablet wurde bereits die alte App deinstalliert und eine neue installiert. Fernsteuerung und Kopter sind eingeschaltet. Wir starten nun auch die APP. Im Menü „RC Settings“ starte ich die „IMU Kalibration“. Dazu sollte der Kopter vorher nicht eingeschaltet sein. Ist also auf Zimmertemperatur. Der Untergrund ist waagerecht. Die verschiedenen Sensoren des Kopters werden nun kalibriert. Es sollten deshalb auch keine Erschütterungen im Raum stattfinden. Nach einiger Zeit ist auch dieser Vorgang beendet. Der Kopter blinkt grün. Damit bin ich nun fertig.  

Also schnell den Rucksack gepackt und ab zu einem letzten Testflug. U.a. wurde die Steuerung des Kopters wesentlich verbessert. Der Horizont ist endlich gerade, langsame Schwenks sind möglich. Übertragung als Livestream ins Internet; Frauenstimme teilt APP Status mit. 

Website des Herstellers: http://www.dji.com

Dienstag, 23. Juni 2015

Problem mit dem TSA Kofferschloss nach Security-Öffnung ?



Wenn Euer Koffer ein Zahlenschloss hat, so gibt es ebenfalls die Möglichkeit, den Koffer mit einem Spezialschlüssel zu öffnen. Diesen besitzt in der Regel aber nur die Security am Flughafen. 

Nun zu meinem Problem und einer Lösungsmöglichkeit. 
Nach dem Packen verschließen wir den Koffer und verdrehen die Zahlen. Hier auf „007“. Wird nun nach dem „Check-in“ der Koffer erneut zur Prüfung geöffnet und danach wieder verschlossen, so kann es sein, das wir den Koffer später nicht mit unserem voreingestellten Code öffnen können. Hier beispielsweise „000“. Nun müssten wir 1.000 Kombinationen ausprobieren. Manche von Euch würden auch versuchen, das Schloss oder den Koffer aufzubrechen. 

Wir haben aber etwas anderes festgestellt: Wir merken uns nach dem Verschließen zusätzlich die verdrehten Zahlen. Wird nun der Koffer durch die Security geöffnet und wieder verschlossen, so können wir unseren Koffer nun mit der neuen Kombination der verdrehten Zahlen öffnen („007“). Das ist unser neuer Code. – So war es jedenfalls schon zweimal bei uns. Also merkt Euch beide Codes oder stellt bei der Verdrehung einen entsprechend Neuen ein. 

Berichtet doch einmal, ob es auch bei Euch so funktioniert. 
Wenn Euch mein Beitrag gefallen hat, so vergesst das „Like“ nicht. 
Auch über ein Abo freue ich mich!

Freitag, 22. Mai 2015

Phantom 3 -Vorbereitungen APP und Erstflug


Bevor wir unsere eigentlichen Videoszenen für unser Videoprojekt drehen, ist es empfehlenswert zunächst einige Trainingsflüge zu absolvieren. Auch hierfür benötigen wir schon eine Modellflug-Haftpflichtversicherung, als auch eine Allgemeine Aufstiegsgenehmigung, wenn die Videoaufnahmen später veröffentlicht werden sollen.

Vor dem ersten Flug müssen noch einige wichtige Einstellungen in der App vorgenommen werden. Diese habe ich direkt bei DJI für Android heruntergeladen,
http://www.dji.com/product/phantom-3/download
da im Google-Store eine veraltete Version vorliegt (Aktuell am 18.05.2015 – Version 1.1.0)
Mein bisheriges Tablet (Samsung Tab3 mit Dualcore 1.6 Ghz) war zu langsam. Selbst wenn sich die App installieren lässt, so kommt es später beim Flug und auch der Wiedergabe der Videos vom Kopter zu Rucklern. Das macht kein Spass!

Zunächst legen wir unsere gewünschte Maximalhöhe fest. In Deutschland ist diese mit einer allgemeinen Aufstiegsgenehmigung auf 100m begrenzt. Auch ein maximaler Aktionsradius kann festgelegt werden. Der Kopter darf nur auf Sicht geflogen werden.

Schalten wir den Beginner Modus ein, so wird der Aktionsradius und die Höhe auf 30m begrenzt. Ich mache das jetzt einfach mal für die ersten Testflüge.

In den “Advanced Settings“ kontrollieren wir die Filesave Einstellung. – o.k. – Wenn das Steuerungssignal verloren geht, kommt er zum Startpunkt zurück.

Unter dem Menüpunkt “Fernsteuerung“ können wir die Gimal-Einstellung beeinflussen. Für sanfte horizontale Schwenks stelle ich zunächst 50% ein.

In diesem Menü können wir auch die Stick-Steuerung um belegen.
Die beiden Shortcut Knöpfe auf der Rückseite werden hier ebenfalls mit einer Funktion belegt.

Unter „Aircraft Battery“ können wir die entsprechenden Zeitpunkte für Warnmeldungen festlegen.

Im Kamera-Hauptmenü stellen wir ein, ob wir Fotos oder Videoaufnahmen erstellen möchten.Über den Button „FN“ erreichen wir die weiteren Einstellungsmöglichkeiten. Ich drehe in 16:9 und in Full HD. Die Bildwiederholrate soll 50 Frames betragen. Somit haben wir die gleichen Einstellungen, wie bei der normalen Handycam. Ohne ruckeln, das bei nur 25 Bildern entsteht. Deshalb drehe ich auch noch nicht in 4K. Schön das man nun auch Hilfslinien das Histogramm hinzu schalten kann. Auf die weiteren Einstellungsmöglichkeiten gehe ich bei den richtigen Videoaufnahmen detailliert ein.
           
So, das Tablet ist an. Die Fernsteuerung ebenso.  Jetzt wird der Kopter eingeschaltet.
Wichtig ist es den Kompass zu kalibrieren.. In der App wird angezeigt, was zu tun ist. Hierbei wird nun der Homepoint abgespeichert.

Über die App können wir nur einen automatischen Start einleiten. Erreichen wir nun an die Distanzgrenze des eingestellten Beginner-Modus, so wird der Kopter automatisch abgebremst.

Ihr seht im direkten Vergleich Videoszenen vom Phantom 2 Vision plus und dem Phantom 3.

Drücken wir die Go Home Taste auf dem Tablet oder der Fernsteuerung, so kommt der Kopter automatisch zum abgespeicherten Homepoint zurück und landet dort auch. Eine manuelle Steuerung kann jederzeit durch erneutes drücken der „Go Home Taste“ übernommen werden.


Im nächsten Beitrag zum Kopterflug zeige ich Euch, wie die richtigen Luftaufnahmen für das Videoprojekt gedreht werden. Ihr seht die Planung und auch den Dreh. 

Freitag, 8. Mai 2015

Neu: Phantom 3 und Update Phantom 2 Vision Plus


Vor einiger Zeit habe ich Euch den Phantom 2 Vision Plus Quadrokopter vorgestellt. Seitdem hat sich einiges an der verfügbaren Hard- und Software getan. Ja es ist sogar ein neuer Kopter erschienen.

In diesem Beitrag schauen wir uns die Neuerungen vom Phantom 2 Vision, als auch den neuen Phantom 3 an. Im Frühjahr habe ich meine bisherige Fernsteuerung für den Vision plus ausgetauscht. Jetzt war es möglich, über ein weiteres Steuerungsrad die Neigung der Kamera einzustellen. Ein Objekt kann somit einfacher im Bildausschnitt gehalten werden. (Kosten für neue Funke EUR 98,00.) Der Akku für die Fernbedienung ist nun fest verbaut. Auf der Vorderseite wird durch Leuchtdioden der Akkustand angezeigt. Auch die Assistentensoftware am PC und die App wurden upgedatet. Jetzt kann man den Akkustand wesentlich leichter ablesen. Außerdem gibt es eine Groudstation. Hierdurch ist es möglich eine Flugstrecke vorab festzulegen, die dann später abgeflogen wird.

Seit ein paar Tagen habe ich nun den Phantom 3. Optisch sieht er fast so aus, wie der Vision plus. Aber er wurde komplett neu entwickelt. So gibt es ihn nun zwei Ausstattungsvarianten: Die „Advaced“ und „Professional“ Version.
Der „Advenced“ Phantom 3 hat eine fest installierte Full HD Kamera verbaut, die allerdings auch in 50p aufzeichnen kann. Damit sind endlich ruckelfreie Videoaufnahmen auch von nahen und schnell bewegten Objekten möglich. Kopter-Aufnahmen fügen sich so nahtlos in das übrige Video ein und fällt nicht mehr besonders durch Ruckler (25p) auf.
Der „Professional“ verfügt über eine ebenfalls fest verbaute 4K Kamera. Videoszenen können in diesem Format mit 25 oder 30p aufgezeichnet werden. Leider fehlt hier noch, der 50 i/p Modus. Die dann erzeugte Datenmenge wäre hierbei zu groß. Das Objektiv nimmt mit einem Bildwinkel von 94 Grad und einer Festblende von f/2,8 auf. Die Belichtung wird über den ISO-Wert, als auch Belichtungszeit eingestellt. Der Sensor hat eine Diagonale von 1/2,3 Zoll. Videos und Fotos werden auf einer Micro-SD-Karte gespeichert. Diese kann bis zu 64 GB groß sein. Als MP4 oder MOV werden die Videodaten abgelegt. - Fotos im JPEG oder RAW Format. Videofilmen und Fotigrafieren geht derzeit noch nicht.

Gegenüber dem Vision plus ist der Kopter ca.0,5 cm höher. Das Landegestell ist auch etwas länger geworden. Somit steht er besser auf dem Boden. Auf der Unterseite des Kopters befindet sich das das Visual Positioning-System. Eine nach unten gerichtete Monokular-Kamera sucht nach speziellen Merkmalen am Boden. Dadurch wird der Kopter bis zu einer Höhe von ca. 3 Metern auf Position gehalten. Zusätzliche Ultraschallsensoren sorgen dafür, dass der Kopter nicht gegen Gegenstände driften soll. Zum Lieferumfang gehört beim „Professional“ ein stärkeres Ladegerät. Die Ladezeit ist damit um einiges kürzer. Sonst unterscheiden sich die beiden Kopter nicht. Die Propeller und auch der Akku sind größer beziehungsweise leistungsstärker geworden. Sie können somit nicht vom Vision plus weiter verwendet werden.

Die Fernbedienung ist jetzt kompakter und etwas schwerer. Sie verfügt über zwei Antennen. Mit den zwei Knöpfen auf der Oberseite kann ein automatischer Start und auch Landung eingeleitet werden. An der Kopfseite befinden sich weitere Regler und Rädchen zur Kopter und Kamerasteuerung. Vor dem ersten Flug laden wir die Akkus für den Kopter und die Fernsteuerung auf. Das kann nur nacheinander erfolgen. (75 Min. Ladezeit bei dem Advanced mit „normalem“ Ladegerät).

Somit haben wir Zeit, die neue Piloten-App herunter zuladen und zu installieren. Unterstützt werden hierbei die Betriebssysteme iOS und Android. Unter Android derzeit aber nur wenige Geräte. Mal sehen, ob es später mit meinem S4 Active oder auch Tablet klappt.

Interessant ist zunächst der Menüpunkt „Camera“. Mit der Lightbridge-Funktechnologie wird das Livebild der Kamera zunächst zur Fernsteuerung gesendet und von dort aus per Kabel auf das Smartphone oder Tablet übertragen. Ebenso können hier sämtliche Statusanzeigen abgelesen werden. Das alles schauen wir uns genauer an, wenn wir mit dem Kopter fliegen werden.

Beim nächsten Mal ist es soweit. Wir drehen unsere ersten Luftaufnahmen mit dem Phantom 3. Ich zeige Euch, wie man Luftaufnahmen vorbereitet und optimale Resultate beim Videofilmen erzielen kann.

Der neue Phatom 3 ist in einer „Advanced“ und „Professional“ Version mit einem oder zwei Akkus erhältlich. Der Preis beginnt bei EUR 1099,00 inkl. MwSt. in D.

Weitere Infos: http://www.dji.com/product/phantom-3

Alle Angaben ohne Gewähr!

Samstag, 11. April 2015

Jetzt erhältlich: Videoschnitt mit Bogart SE 7 für Casablanca und Windows PC



Meine neue Workshop DVD ist nun erhältlich. In 11 Workshops mit einer Gesamtlaufzeit von 125 Minuten führe ich Sie schrittweise durch die Videobearbeitung mit Bogart SE 7. Dabei lernen Sie das Programm von A für “Aufnahme und Import“ bis Z, wie “Zeigen oder Exportieren“ kennen.

Videoschnitt-Beginner lernen das Programm in der Reihenfolge kennen, in der auch ein Videofilm bearbeitet wird. Fortgeschrittene Casablanca-Anwender oder auch Umsteiger von Smart Edit, erhalten ebenfalls wertvolle Tipps zur optimalen Nutzung mit Bogart SE 7.

Da Bogart sowohl für Casablanca, als auch für Windows PC erhältlich ist, berücksichtigen wir natürlich beide Plattformen, die sich in einigen Punkten unterscheiden.

Wir arbeiten mit der Version Bogart SE 7 (Stand Februar 2015). Weitere verbesserte Funktionen, die erst in einem kostenfreien Update ( 7.1) verfügbar sind, werden schon gezeigt und erklärt. Wir verwenden jeweils die „Gold Edition“.

Zusatz-Programme werden dieses Mal nicht berücksichtigt. (Außer Szene gerade stellen). Aber auf die ein oder andere sinnvolle Hardware wird eingegangen.

Die Disk ist als Ergänzung zum umfangreichen Handbuch konzipiert worden.Genau in der optimalen Bearbeitungs-Reihenfolge, also vom Import, über den Videoschnitt, Effekt-Einsatz, Titel-Erstellung, Nachvertonung, bis zum Export, erhält der Bogart SE User ein visuelles Nachschlagewerk. Dabei wurden Anwender-Wünsche umgesetzt. So gibt es eine zusätzliche Inhaltsangabe zu Beginn eines jeden Kapitels, ideal wenn alle Workshops hintereinander abgespielt werden. Lesezeichen, als Bauchbinde eingeblendet, ermöglichen ein schnelles Auffinden wichtiger Themen beim „Spulen“ innerhalb der Workshops beim späteren gezielten nachschauen.


Hier die Themenübersicht im Detail: 

Kapitel Unterthema Länge
Begrüßung 2
System Einstellungen System: Produkt installieren
Storyboard, Timeline Einstellungen
Bildschirm und Ton (im MM - nur Casablanca)
Aufnahme, Wiedergabe - HDV Anzeige
Effekte, Berechnung - Einstellungen 6
Projekt Projekteinstellungen 4
Aufnahme & Import Aufnahme von Bandmaterial
Import-Einstellungen
Expertenmenü 9
Bearbeiten (1) - Nach dem Import Aufteilen, Gruppen bilden
Neue Szenen erstellen
Trimmen, Szene Tonstück
Einfügen (Möglichkeiten)
Insertschnitt anwenden 14
Bearbeiten(2) - Film erstellen Bild- und Farbkorrekturen
Smart Rendering
Effektstapel - Szene gerade stellen
Spezial oder Langzeiteffekte?
Opt-Schalter
Undo - Redo
Doppelbelichtung verwenden
Szenen aus Archiv importieren
Zwischenablage nutzen 15
Titel erstellen Standard-Titler
Tafeln und Seiten
Stilbearbeitung
Eigene Bilder
Referenzbild ändern 13
Audio Aufnahme Importmöglichkeiten 
USB Import 
Audio CD Import
Gruppenbildung
Spezial - Tonbearbeitung  
Aufteilen
Trimm-Möglichkeit 10
Nachvertonung Einstellungen
Samples einfügen
Tonaussteuerung
Hüllkurve nutzen
Tonspuren beeinflussen und zusammenfügen
Stille nutzen
Übersteuerungen prüfen 21
Schnitt nachTakt (Musikschnitt) Tonstück > Szene   
Vorvertonung 14
Export Band - USB Disk - Arabesk 10
Archive und Media Manager Archive (Effekte und Titel)  5
Verabschiedung 2
Gesamtzeit 125

Die Disk ist zur Wiedergabe mit DVD- oder BluRay-Player, als auch im Casablanca mit dem Media Manager konzipiert. Ebenfalls wurde die Wiedergabe unter Win 7 und dem Media Player getestet. Andere Wiedergabe-Möglichkeiten können nicht garantiert werden.

Der Listenpreis beträgt EUR 29,90 inkl. gesetzlicher MwSt. in Deutschland.

Die DVD ist bei Ihrem Macro System Partner, als auch hier erhältlich:
http://www.macrosystem.de/de_de/produkte/equipment/casablanca_hardware/workshop_dvd_vol_6_bogart_7.html