In diesem Blog geht es "Rund um das Thema Videofilmen".
Kameravorstellungen, Zubehör, Videotutorials, Workshops zum Videofilmen und zum Videoschnitt. Jede Woche ein neues Thema.
Im Juni erscheint meine Tutorial-DVD “Kreative Videobearbeitung
mit Casablanca – Arabesk 6“.
In 16 Kapiteln erfahren Sie ausführlich alles zum Thema DVD- und
BluRay-Erstellung und Gestaltung mit dem neuen Programm. – Die Laufzeit beträgt
ca. 115 Minuten.
Diese wird direkt über MacroSystem vertrieben.
Weitere Infos, Themenübersicht und Vorschau-Film in Kürze an dieser Stelle.
Das Autorenprogramm
“Arabesk 6“ ist seit kurzem verfügbar! In diesem Beitrag arbeite ich noch mit einer Betaversion.
Die gezeigten Funktionen entsprechen der Release. Hier erhalten Sie einen ersten Eindruck der neuen Software.
Neu ist die Möglichkeit der Direktkopie eines optischen Datenträgers.
Ohne Import und Zwischenspeicherung sind Kopien möglich. Das aktuelle Casablanca
“Karat“ verfügt serienmäßig über zwei eingebaute BR-Brenner.
Grundsätzlich kann man an jedem Casablancaper USB weitere Laufwerke anschließen.
Dadurch ist dann auch hier eine Direktkopie möglich.
Zum Beispiel von LG wird so ein Laufwerk angeboten. Der
BluRay-Brenner kommt ohne Netzteil aus. Per USB wird er mit dem Casablanca
verbunden.
Außerdem benötigen Sie noch die Bogart Systemsoftware ab
der Version 5.4c.
Sollten
Sie Ihr Casablanca mit dem Internetverbunden haben, so erhalten sie die jeweils aktuelle
Bogart-Version mit nur wenigen Klicks.
Die
Bedienoberfläche von “Arabesk 6“ wurde nun der von Bogart SE angepasst.
Unter dem Menüpunkt “Einstellungen“ nehmen wir
alle globalen Einstellungen vor. Hier werden u.a. auch das zweite Laufwerk und der RenderBooster
hinzu geschaltet.
Neu ist auch der Menüpunkt “Disk Projekte“.
Bis zu 10 Projekte können nun auch in Arabesk
6 gleichzeitig verwaltet werden. Um Projekte leicht abzuwandeln, können wir
diese nun auch kopieren.
Ein Assistent führt uns durch die jeweilige
Medienerstellung.
Nach Auswahl des entsprechenden Films aus
Bogart SE können wir diesen hier noch umbenennen.
Oft reicht eine mittlere oder gar niedrige Datenrate schon aus. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit, das der Datenträger auf möglichst vielen Playern reibungslos abgespielt wird, sehr gut.
Anspruchsvolle wählen vielleicht die Stufe „hoch“ aus, wenn man das auch nicht immer sieht.
Wenn wir als
Referenzmedium jetzt DVD auswählen, so wird später eine AVCHD-DVD erstellt. Hier
ist die Qualität dann natürlich besser als bei einer reinen DVD und etwas
schlechter als bei einer BluRay, weil die Datenrate technisch bedingt etwas
niedriger liegt.
Bei der Verwendung des Assistenten werden die
Kapitelmarken nur sehr eingeschränkt gesetzt. Präzise Kapitel erstellen wir nur
in der manuellen Gestaltung.
Wichtig ist auch das Verhaltenbeim Einlegen der Disk.
Haben wir vor, den Film auf einem Festival zu
zeigen, so sollte er direkt gestartet werden.
Je Disk brennen wir dann auch nur einen Film.
Möchten wir den Datenträger beispielsweise
verschenken, so ist natürlich die Anzeige eines Menüs viel besser.
MacroSystem liefert schon einige Menüvorlagen
mit. Darunter auch welche, die einen transparenten Hintergrund aufweisen.
Gut, wenn wir bereits bei der Filmerstellung
das Bewegt-Menü berücksichtigt haben. Jetzt wird es aus dem Szenevorrat eines
beliebigen Projektes eingebunden.
Zum Schluss haben wir die Möglichkeit, den Datenträger
zu brennen, oder zur manuellen Bearbeitung zu wechseln.
Im Hauptmenü sehen wir dort unser erstelltes
Hauptmenü und können gegebenfalls noch manuelle Änderungen vornehmen.
Durch das neue Checkmark-System erkennen wir
sofort ob alles korrekt ist, oder ob und wo noch Korrekturen erforderlich sind.
In Kürze erscheint von mir eine ausführliche Tutorial DVD "Kreative Videobearbeitung mit Casablanca - Arabesk 6 - Rund um das Thema DVD und BluRay".
Neben der richtigen Einstellung für jede Disk werden dort auch die Themen der Gestaltung und Archivierung gezeigt.
Den Preis für Arabesk erfahren Sie im nachfolgenden Link beim Hersteller.
Mit dem Einsatz von Videofiltern können wir
Stimmungen im Videofilm verstärken und auch besondere Effekte erzeugen.
Für Casablanca-Anwender gibt es hier das
optionale Filterpaket. Das Filterpaket gehört zu den Langzeiteffekten und ist
deshalb auch unter “Spezial“ oder “Langzeiteffekte“ aufrufbar.
Mit dem Modus “Rein-Raus“ können wir auch
hier den Effekt passend zur geplanten Titellänge festlegen.
Harte Konturen werden mit dem Operator
“Detailglätte“ weicher dargestellt.
Drehen wir einen Film über Maler, oder
Künstler, so können wir die Szene zunächst etwas Glätten und so die harten
Konturen abmildern. Ein Titel ist so besser lesbar.
Mit dem Operator Farbfilter können wir die
unterschiedlichsten Stimmungen erzeugen.
Insgesamt 16 Operatoren stehen zur Auswahl.
Ebenfalls für Kunst und Fantexfime eignet
sich der Operator “Farbkleckse“.
Wählen wir beim Menüpunkt “Szene“ „Erstes Bild aus, so
wird nur das erste Bild der Szene verwendet. Dadurch wird ein Flimmern
vermieden, was bei einer Bewegt-Szene auftauchen kann.
Der Operator“Kreisunschärfe“
kann beispielsweise eingesetzt werden, wenn wir bestimmte Bildelemente
hervorheben wollen. Die Dynamik im Bild wird dadurch erhöht.
Verwenden wir bei den Übergangseffekten den Operator
„Schieber“, so können wir den
Ortswechsel zusätzlich noch durch den Effekt
“Richtungsunschärfe 2“ verstärken. Der Effekt lässt sich auch anwenden, wenn wir Gegenstände
oder Häuserfassaden schnell abschwenken.
Eine schnelle Zoomfahrt kann mit dem Operator
“Strahlenunschärfe“ noch dynamischer
dargestellt werden.
Wir benötigen eine romantische Stimmung? Ideal
ist dafür der Operator “Überstrahlen“.
Der Typ kann in “Dunkel“ und “Hell“ ausgewählt
werden.
Mit “Unschärfe 2“ können wir nachträglich Szenen unscharf
abbilden. Ideal bei der Titelgestaltung und bei Szenenübergängen.
Ebenfalls für Videos mit einem künstlerischen Bezug oder
auch Fantex-Filmen eignet sich der Operator „Unscharfe Flecken“.
Insbesondere für die Titelgestaltung, als
auch bei der Menüerstellung für DVD oder BluRay kann der Operator
“Zeitungsbild“ zum Einsatz kommen. Neben der Abbildung in Schwarz-Weis und
Farbe kann auch die Grüße der Rasterpunkte bestimmt werden.
Das optionale Filterpaket ist zum Listenpreis
von EUR 99,00 (inkl. gesetzl. MwSt. in D) erhältlich.
Je nach Filmthema und Look des Films
erstellen wir unseren Filmtitel. Oft reicht das simple Ein- und Aus-Blenden des
Titels aus. Aber ist er dann auch ein Eyecatcher? Welche weiteren Möglichkeiten
haben wir bei der Titelgestaltung?
Hier schauen wir uns die verschiedenen
Möglichkeiten des Titelgestaltung mit unserem Casablanca Videoschnittsystem an.
Serienmäßig wird Casablanca mit dem Standard-Titler
ausgeliefert. Auch einige Operatoren gehören zum Lieferumfang. Mit diesen kann
bestimmt werden, wie der Titel in die Szene Ein- oder Ausgeblendet werden soll. Texturen, passend zum Filmthema, können ebenso auf den
Font angewendet werden.
Es ist auch möglich, weitere Sonderzeichen auszuwählen,
wie Beispielsweise das “@“ oder “c“ für Copyright im Abspann. Haben wir bereits
auf dem PC Texte erstellt, so können diese ebenfalls importiert werden.
Mit dem Programm Magic Lights und Particle Magic können
unsere hier erstellten Titel weiter veredelt werden.
Wenn wir das optionale Titelstudio installiert haben können
wir jetzt einfach in dieses Titelprogramm wechseln. Das Programm bietet
wesentlich mehr Möglichkeiten. So können auch hier verschiedene Texturen,
passend zum Thema, verwendet werden. Auch das Bearbeiten einzelner Buchstaben
ist möglich.
Beide bisher gezeigten Titelprogramme können
durch weitere Bewegungsoperatoren ergänzt werden. Dafür bietet MacroSystem drei
Titelpakete an. Vielfältige Pfadbestimmungen lassen keine Wünsche offen.
Besonders interessant ist das Titelpaket 2. Hier
können wir mit Lichteffekten arbeiten.
Zusätzlich ist es möglich, den Text auf einer
Glasplatte abzubilden. Zahlreiche Bewegungspfade können teilweise manuell
eingestellt werden.
Mit dem Deluxe Titler 3D können Casablanca
Cutter anspruchsvolle und außergewöhnliche Titel erstellen. Nach der
Texteingabe wählen wir die gewünschte Textur aus. Diese können sowohl eigene
Bilder, als auch Texturen aus anderen Produkten sein.
Interessant finde ich die Möglichkeit, den
Text als Spiegel darzustellen. Das macht nicht jeder, oder? Der Text kann über eine vorgegebene Bewegung
oder auch frei mit Keyframes animiert werden.
Und dann gibt es noch eine ganz andere Möglichkeit
der Titelgestaltung. Hier verwenden wir Masken. Zunächst schreiben wir unseren
Text auf einen schwarzen Untergrund. Ganz einfach, ohne Bewegung und nur in
Weis. Damit der Effekt auch gut wirkt, sollte der Font nicht zu klein
ausgewählt werden.
Mit „Candy Factory“ wird unsere Textmaske nun mit einer
Textur und auch Lichteffekten versehen.
Links zu den genannten Titelprogrammen
(Workshops):