Montag, 6. Februar 2017

Jetzt verfügbar: Kreative Videobearbeitung mit Bogart SE für Windows und Casablanca - Folge 10




Die Workshops auf dieser Disk können fast alle sowohl mit Casablanca, als auch mit B SE Win durchgeführt werden. Nur der „Zusatztipp“ ist ausschließlich für B SE Win gedacht, da es hier ja noch kein Photo-Programm gibt, mit dem virtuelle keyframe basierende Kamerafahrten möglich sind. Oder doch?

Mit dem Update auf Bogart SE 9 für Casablanca und Bogart SE für Windows wurden speziell der Titel- als auch der Nachvertonungs-Bereich optimiert.

Aber auch im Menü „Bearbeiten“ fanden einige Verbesserungen statt, die wir gut nutzen können. So sind beispielsweise Bilder und Masken drehbar.

Sehr ausgiebig arbeiten wir mit der Nachvertonung. Lernen Sie den optimalen Workflow kennen und erhalten Sie zahlreiche Tipps und Tricks für viele Anwendungsbeispiele.

Schon mit dem „Standard-Titler“ können wir eigene animierte Bauchbinde gestalten. Und der neue „Vertigo Titler“ beinhaltet Masken, die wir auch für weitere Animationen verwenden können. Wir erstellen animierte Filmstreifen die u.a in der Titelgestaltung eingesetzt werden können.

Um einen Orts oder Zeitwechsel interessant darzustellen, kann eine „Filmstörung“ zum Einsatz kommen. Dieser Effekt wird oft im TV angewendet. Wir optimieren ihn mit Lichtreflexen. Durch den modularen Aufbau unseres Effektes ist er für weitere Anwendungen unterschiedlich und schnell einsetzbar.

„Elastic Drams“ gibt es (für Bogart SE Windowsschon länger. Mit diesem Zusatzprogramm sind außergewöhnliche Titeleinblendungen genau so möglich, wie Morph-Effekte. Diese können wahre Eycatcher im Video sein. Oder Sie nutzen das Programm für lustige Momente in ihrem Film. Erzeugen Sie große Augen oder lange Nasen. Aber auch für andere geplante Verzerrungen ist das Programm ideal.




          Länge
Einleitung: Themenübersicht und Begrüßung 2
Bogart SE 9: Neue Möglichkeiten im "Bearbeiten"- Menü nutzen 7
Nachvertonung: Der optimale Workflow - Tipps und Tricks

O-Ton in anderen Spuren nutzen

Voice over Update

Sprechpausen im Sample kürzen

Lange Samples mit neuer 
Hüllkurve bearbeiten

Loop erstellen

Achtung bei übersteuertem Tonstück (Hüllkurve)

Sound-Effekte anwenden

Surround Vertonung 24
Titelgestaltung:
Standard-Titler Blinkende Titeleinblendung

10
Standard- und Vertigo Titler:

Bauchbinde selbst erstellt 10
Vertigo Titler Titel mit Vollbild-Filmstreifen  

9
Vertigo Titler Titel mit kleinem Filmstreifen  12
Übergangseffekt: "Filmstörung" 16
Elastic Dreams
(nur B SE Win): 
Partikel Titeleffekt 8
Sanft von einer Kontur zur nächsten (Morphen)

6
Kleine Objekte vergrößern 2
Zusatztipp: Keyframe basierende Kamerafahrten  3
über Fotos (nur B SE WIN)
Verabschiedung: Verabschiedung und Kontakt 1
Gesamt-Laufzeit ca.                 110



Folgende Zusatzprogramme werden verwendet:
Candy Factory, ChromIt, Effektpakete 5 + 8, Elastic Dreams, Symbolpaket (optional), Titeleffektpaket 1, Kostenfreie Bonuseffekte, USB Spice Box und Vertigo Titler.

Jetzt verfügbar bei Ihrem MacroMotion Partner oder auch hier 
http://www.macrosystem.de/index.php?id=544  zum Preis von EUR 29,90.

Freitag, 3. Februar 2017

Mediaplayer für SD bis 4k > HIMEDIA Q10 Pro



Mittlerweile gibt es gibt ja viele Möglichkeiten Videofilme in UHD zu drehen. Auch die Schnittsysteme können das Format verarbeiten. Dann, irgendwann ist unser Film fertig. Er soll präsentiert werden. Doch wie? Streaming? Per PC? Oder Media PLayer?
Streaming ist nicht überall möglich. Ultra HD Bluray Rohlinge samt Brenner gibt es noch nicht. Jedesmal einen leistungsfähigen PC mitschleppen ist auch nix.
Bleibt noch ein Media Player übrig. Vielleicht eine gute Idee.

Schauen wir uns den Q10 Pro von Hi Media an. Die Android TV Box wird in einem kleinen Transportkarton geliefert. Der Player lässt sich auch alternativ per Android Smartphone APP steuern. Vorne ist ein großes (abschaltbares) Display, dazu später mehr.

Auf der linken Seite befinden sich drei USB Anschlüsse. Davon einer als USB 3.0. Dazwischen ist ein SD / MMC Kartenleser.

Auf der Rückseite befindet sich ein Lüfter, der Anschluss für WLAN und Bluetooth 4.0, USB 3 Verbindung zum PC, je ein Coaxialer und optischer Tonausgang, ein analoger Chinch Video und Tonausgang, ein LAN-Anschluss, ein HDMI 2.0a Anschluss, ein Upgrade Taster und der Stromanschluss für das Netzteil.

Oben lässt sich eine Klappe öffnen. Hinter dieser verbirgt sich ein Einlegefach für eine 2,5 oder auch 3,5 Zoll Sata-Festplatte die in NTFS formatiert sein sollte.

Also eine gute Anschlussvielfalt!

Schließen wir den Player nun mal an. Zunächst provisorisch am Schnittplatzmonitor.
Das große Display leuchtet sofort hell und klar. Nach dem Booten erscheint die Bedienoberfläche, die ein wenig an Windows 10 erinnert. Tatsächlich ist der Q10 aber Android 5.1 basierend. Android 7.0 soll derzeit in Arbeit sein. Für das Abspielen unserer Videos, Fotos und Samples gibt es zwei Player: Neben dem „Normalen Player“ ist auch der „Kodi-Player an Bord.Hier werden mehr Einzelheiten und ein Vorschaubild angezeigt.
Der Player spielt so alle gängigen Videoformate von SD bis 4K 60 Frames, pro Sekunde ab. Berücksichtigt dabei sogar HDR. Auch der neue HEVC H.265 Codex ist vorhanden. Somit werden auch 4K Videos ruckelfrei wiedergegeben. Bei den Tonformaten werden auch die neuen Formate 7.1 HD-Audio, DTS:X und Dol­by Atmos berücksichtigt. Nur Auro-3D ist nicht möglich. Um das alles zu gewährleisten werkelt ein Quad Core Cor­tex-A53 Pro­zes­sor mit 64-Bit und einer Mali-T720 Gra­fik­ein­heit im Innern. 2 GB Arbeits­spei­cher und 16 GB inter­ner Flash-Spei­cher. wurden ebenfalls verbaut.

Mit diesem Player ist es möglich, direkt über den Kartenslot die hochauflösenden Original Szenen in 50p UHD zu sichten, oder einen fertigen Film als BluRay Iso Datei per USB Medium abzuspielen, oder auch in UHD 50P von einer Festplatte. Andere Medienkombinationen funktionieren natürlich auch, solange sie schnell genug sind.
Der Player kann natürlich noch viel mehr, so spielt er YouTube Videos ab, ermöglicht das surfen im Internet und vieles weitere mehr.

Ich benötige ihn zunächst für das Abspielen und Sichten meiner UHD Videos.

Mitgeliefertes Zubehör:
eine WLAN Antenne, ein HDMI Kabel, ca. 1 Meter lang, ein Netzteil und eine Fernbedienung. Außerdem eine englischsprachige Quickstart-Anleitung, sowie eine deutschsprachige Bedienungsanleitung als Fotokopie. Zwei kleine Mignon Batterien für die Fernbedienung werden leider nicht mitgeliefert.


Der Q10 Pro ist für ca. EUR 200,00 erhältlich.

Freitag, 30. Dezember 2016

Bild- und Farbanpassungen einfach gemacht - auch GoPro - Protune


Viele von Euch filmen mittlerweile auch mit einer Actioncam. Da kommt vielleicht beim
Schnitt der Wunsch auf, die Aufnahmen vom Kontrast als auch von der Farbe her zu verändern. Oder, die Actioncam-Aufnahmen sollen perfekt an andere Kamerasysteme angeglichen werden.

Wie das einfach und schnell gemacht werden kann, das schauen wir uns hier einmal an.
Ich zeige das hier mit er GoPro. Aber im Prinzip geht das auch mit jedem Kamerasystem.
           
Um ein auf den ersten Blick möglichst ein gutes Bild darzustellen wird das Videobild werksseitig meistens zu scharf und bunt dargestellt. Ist nun der Weißabgleich mal falsch, so ist es schwer diesen im Nachhinein zu korrigieren.           

Deshalb stellen wir unsere Kamera etwas anders ein. Wir gehen ins Menü „Videoeinstellungen“ an der Kamera. Hier suchen wir die Einstellungen für die Farbintensität und reduzieren die Farbe. Das gleiche machen wir mit der Schärfe. Hier stellen wir „Medium“ ein. Auf keine Fall „sehr scharf“. Dann wird das Bild nur künstlich aufgeschärft, was zu Doppelkonturen an Kontrastkanten führt.

An der GoPro Hero 4 Black gibt es die Einstellung „Protune“. Wenn wir diese Parameter verwenden, so wird das Bild zunächst farbloser und mit weniger Kontrast aufgenommen.
Dadurch haben wir später bessere Anpassungsmöglichkeiten, müssen aber auch jede Szene nachbearbeiten.

Von GoPro gibt es das kostenfreie Programm „GoPro Studio“. Das hatte ich hier schon vor kurzem vorgestellt. Alternativ betretet ihr nun euer Schnittprogramm. Hier wurde die Szene bereits importiert, getrimmt und gegebenfalls konvertiert.

Dadurch, dass zunächst wenig Farbe im Bild ist, können wir schnell den Weißabgleich anpassen. Bei einem bunten Bild wäre es schwieriger, manchmal unmöglich. Auch den Kontrast und Helligkeit passen wir nun an. Zunächst stellen wir ein neutrales Bild ein.

Unsere Einstellungen speichern wir als „Preset“ ab. Dieses können wir dann mit nur einem Mausklick auf weitere Szenen anwenden. In einem zweiten Schritt passen wir dann die Szene an unsere Hauptkamera an. Legen einen anderen gewünschten Filmlook fest, oder erzeugen eine kalte oder warme Stimmung der Szene.


Hier ist der Beitrag GoPro Studio:
http://videotreff.blogspot.de/2016/05/neu-gopro-studio-app-fur-windows-pc-2.html

Montag, 14. November 2016

Mikrofon-Test bei Wind: Was ist besser? Eingebautes Mikro oder Extern?




Die Panasonic AG DVX200 verfügt ja über ein eingebautes Stereo Mikrofon. Alternativ oder auch zusätzlich kann noch ein externes Mikro angeschlossen werden.

Was ist eigentlich bei starkem Wind besser? Das haben wir vor kurzem einmal ausprobiert.
Das Ergebnis wird auch Euch sicher überraschen.

Auf einem fahrenden Schiff gibt es immer einen guten Windzug. Das war unser Test-Set. Wir haben darauf geachtet, dass möglichst immer die gleiche Windstärke blies.

Überraschender Weise ist das eingebaute Mikro mit Windschutz besser als das Rode Richtmikro mit Schaumstoff- und Fell-Windschutz. Doch wie kann das sein? 
Nun das Rode hat die Öffnungen an der Seite und bietet dadurch mehr Angriffsfläche für Wind, je nach dem von wo er kommt. Außerdem hat es einen größeren Frequenzbereich. Dadurch nimmt es mehr Tiefen (Bässe) auf, was Windgeräusche mehr wahrnehmen lässt. 

Mein Fazit: Bei starkem Wind ist das eingebaute Mikro mit Windschutz besser zu verwenden.

Bei geringen Wind dagegen erhält man mit dem Rode NTG1 bessere Ergebnisse, da der Klang insbesondere bei Sprachaufnahmen optimal ist. Auch die Richtwirkung ist besser. Dadurch werden Nebengeräusche weniger stark hörbar.