Mittwoch, 16. Dezember 2015

Kurzübersicht Bogart SE 8 Systemsoftware



Wir beginnen unsere kleine Übersicht im Menü „Bearbeiten“.

Casablanca User entdecken sofort das neue Szenenvorschau-Fenster. Hier können wir jetzt direkt eine Szene trimmen und per Drag&Drop ins Storyboard einfügen. Über den kleinen “Werkzeugschlüssel Button“ unten links kann das Trimmfenster Ein- oder auch Ausgeschaltet werden. Hier wird auch die Vorschaubildgröße angepasst.

Der Media-Pool ist das neue Archiv von Bogart SE. Er ersetzt die bisherige Zwischenablage.
Je nach Erfordernis kann er hinzu geschaltet werden. In ihm werden Videoszenen und Audio Tonstücke abgelegt und archiviert. Projektübergreifend kann man auf den Inhalt des Pools zugreifen. Um einen guten Überblick zu behalten, können Ordner angelegt werden.

Alle Inhalte werden ausschaltfest gespeichert. Dabei werden auch unterschiedliche Formate berücksichtigt. Beim Import in andere Projekte erfolgt automatisch eine Konvertierung. Mit Undo können gelöschte Szenen oder ganze Ordner wiederhergestellt werden. Eine separate Datensicherung des Pools ist mit HD Backup Sentry möglich.

Um schnell von einem Bearbeitungsbereich zu einem anderen wechseln zu können, wurden am rechten unteren Bildschirmrand alle Buttons gleich positioniert und vervollständigt.

Mit Bogart SE 8 wird eine echte 4K-Auflösung unter Windows unterstützt. Dafür können dann auch die Buttons, Schriftgrößen und der Mauszeiger angepasst werden.

Neue Möglichkeiten bieten auch die Effektmenüs. Durch separate Auswahlmenüs kann ein Effekt schnell aus der Favoritenliste oder den häufig benutzten Effekten ausgewählt werden.
Im Requester darunter werden alle installierten Effekte angezeigt. Mit „Drag&Drop“ können Effekte hinzugefügt oder aus den Listen entfernt werden.

In einer permanent eingeblendeten Einzelbild- oder animierten Schleifen-Vorschau erfolgt die Echtzeitkontrolle der gemachten Einstellungen. Die selbst erstellten Effekte oder auch Effekt-Kombinationen können in einem Archiv abgespeichert werden. Der bisherige Langzeit-Effekt „Zoom“ wurde optimiert. Er ist deshalb nicht mehr in Verbindung mit dem Effektstapel verwendbar.

Auch im Menü Audio Aufnahme, Bearbeiten ist der Media-Pool zu schaltbar. Auf der linken Seite befinden sich dann die Tonsamples. Hier können mehrere markiert und entweder über den Pfeil-Button oder per „Drag&Drop“ in einen Ordner des Pools kopiert werden. Bei den Spezial-Effekten ist ebenfalls eine direkte Operator-Auswahl aus Favoriten oder häufig benutzten möglich.

Komplett überarbeitet wurde auch die Audio-Nachvertonung. Die Darstellung der Storyboard und Timeline-Ansicht wurde vereinheitlicht. Bei der Storyboard-Ansicht kann nun zwischen zwei Ansichten gewählt werden: Komplette Ausnutzung der Bildbreite für die Tonspuren, oder Zusatzanzeige der aktiven Szene mit Spur- und Tonstück-Infos. Ebenfalls neu sind Schalter zum direkten Stummschalten einer Tonspur, Pegelanzeige für das aktive Tonstück,
erweiterte Zoomfunktionen für die Tonspuren, sowie für die Gesamtberechnung des Projektes. Über „Lautstärke“ kann nun die Intensität des aktiven Tonstücks direkt gepegelt werden, ohne ins Pulldown-Menü gehen zu müssen. Ein Schloss hinter der Tonspur-Nummer zeigt an, das die Tonspur gebunden ist.

Bogart SE 8 unterstützt Festplatten und Partitionen mit einer Kapazität bis zu 32 Terabyte (nur Windows). Im Imagepool wurde die Vorschau verbessert. Außerdem können Graustufenbilder importiert werden. Das ist praktisch um z.B. eigene Masken zu verwenden.

Im Menübereich Export unter „Optionen“ kann festgelegt werden, ob eine Abspielanzeige verwendet werden soll, Endlos der Film gezeigt wird, oder ob er direkt beim Starten von Bogart SE starten soll.

Die Seriennummer von Bogart SE kann nun auch über eine Windows-Neuinstallation beibehalten werden. Dazu betritt man das Menü „Einstellungen/System/Produkt installieren. Hier gibt es den neuen Schalter „S“.

Weiterführende Infos: http://www.macrosystem.de


Alle Angaben ohne Gewähr.

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