Freitag, 25. November 2011

End-Tonabmischung im Videofilm



In diesem Workshop zeige ich Ihnen anhand eines Beispiels, wie ich meine End-Tonabmischung vornehme. Diese Szenerie haben wir vor kurzem neu vertont. Dabei haben wir allerdings keine Musik und auch keinen Kommentar verwendet. Zwischenzeitlich habe ich den Kommentar aufgenommen ins Schnittsystem importiert und in einzelne Blöcke aufgeteilt.

Nun geht es an die Endtonabmischung. Hier zeige ich Ihnen folgende Themen:

- Meine Reihenfolge der Arbeitschritte bei der Videovertonung
- Ton richtig aussteuern
- Zugriff auf Geräusch und Effekt-Töne im Casablanca
- Unterschiedliche Versionen unseres Videos erstellen
- Tonspuren zusammenfassen

Weiterführende Informationen:
http://www.macrosystem.de/de_de/produkte/equipment/casablanca_software/audio_effektpakete.html

Kommentare:

  1. Hallo Holger,

    Du sprichst Dich in Deinem Blog nachdrücklich für das Vermeiden des gelben Bereiches bei Tonaufnahmen aus. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass der gelbe Bereich ein noch nicht übersteuerter Bereich ist, und in der Audio-Aufnahmetechnik der Grundsatz gilt, bei einer Aufnahme möglichst dicht unter dem Übersteuerungsbereich zu bleiben, um einen möglichst hohen Dynamikumfang und damit eine optimale Tonqualität zu erzielen. Trifft das nach Deinen Erkenntnissen speziell für Casa-Geräte nicht zu? Ich habe bisher insbesondere bei Kommentaraufnahmen den gelben Pegelbereich möglichst weitgehend ausgenutzt, um dadurch eine möglichst hohe Sprachverständlichkeit zu erreichen. Dabei habe ich bisher keine Nachteile heraushören können. Oder hab‘ ich es an den Ohren...? 

    Grüße aus MaR

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  2. Sorry Holger,
    Name vergessen... :-(
    Eckhard

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  3. Hallo Eckhard,
    das ist nicht Casablanca Spezifisch! - Ich denke das ist überall der Fall. Man kann es sogar über gute Lautsprecher hören. :-)
    Zu leise soll es natürlich auch nicht sein...
    Ich denke ein Kommentar wird i.d. R. nicht gebrüllt, sondern "normal" gesprochen. Was machst du also, wenn es mal richtig laut sein soll? - Wo kommen dann die Reserven her?

    Fragende Grüße
    Holger

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  4. Hallo Holger,

    ich will jetzt hier keine weitere Diskussionsreihe vom Zaun brechen. Nur lass mich bitte noch zu zwei Punkten etwas sagen:

    Ich stimme Dir zu, dass man nicht nur Spitzen in den roten Bereich hinein auf einer "guten Anlage" hören kann, sondern insbesondere bei Vokalen in Kommentaren auch schon knapp darunter eine leichte Übersteuerung vernehmen kann. Diese Spitzen regle ich dann über die Hüllkurve zurück.

    Und was die "mal richtig lauten Stellen" betrifft, gehe ich immer von der Prämisse aus: Kein Geräusch darf jemals lauter sein als der Kommentar. Der muss immer verständlich sein. Nach dessen Lautstärke regele ich immer alles aus.

    Werde aber künftig noch mehr auf den gelben Bereich achten - und versuchsweise mal tiefer pegeln...

    Grüße aus MaR

    Eckhard

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  5. Hallo Eckhard, danke für Dein Feedback. Berichte uns doch dann von Deinen neuen Ergebnissen. Schöne Grüße
    Holger

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  6. Hallo Holger,

    ich habe jetzt mal Deiner Anregung folgend in einem Projekt den Kommentar erstmalig bis maximal an den gelben Bereich heran ausgesteuert. Zugegebenermaßen ist das weniger aufwändig, weil man nicht so oft bei gelegentlichen Kommentarspitzen über die Hüllkurve runterpegeln muss. Aber eine klangliche Verbesserung habe ich auch über meine HiFi-Anlage dabei nicht herausgehört - eher erscheint mir das gesamte Klangbild etwas "flacher". Nun will ich mir aber nicht einbilden, dass ich die besseren Ohren habe; vielleicht höre ich ja infolge "alternder Ohren" auch nicht mehr alles richtig; manches ist vielleicht auch Geschmackssache. Aber wie auch immer: Für mich bleibt die Frage offen: Ist der gelbe Bereich nun schon übersteuert und deshalb zu meiden, oder kann ich ihn zur Erhöhung des Dynamikbereichs noch mit ausnutzen.

    Ich bin gewiss kein "Fan" der MS-Handbücher, aber immerhin steht auch dort auf Seite 30 des Bogart 4 Handbuchs gleich oben links:
    "Ein blaues und ein gelbes Flackern bedeutet, dass es keine Probleme geben wird, und ein rotes Flackern signalisiert eine Übersteuerung." - Das müsste dann gelegentlich modifiziert werden.

    Aber eigentlich bereiten mir die andauernden Pegelschwankungen bei Kommentaraufnahmen die viel größeren Probleme. Gerade als nicht "gelernter" Sprecher spricht man manchmal, besonders an Satzenden, zu leise oder bei besonderen Betonungen (vor allem auf Vokalen) zu laut. Da muss ich dann oft mit der Hüllkurve (früher mit der "Stille") zeitaufwändig nachbessern, damit nicht manche Passagen in den Geräuschen oder in der Musik verschwinden. Bisher habe ich auch mit den Hilfsmitteln des Audio-Effektpakets noch nicht die optimale Lösung gefunden.

    Leider etwas lang geworden - ist aber auch kein einfaches Thema...

    Herzliche Grüße aus Monheim

    Eckhard

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  7. Hallo Eckhard,

    kann Dir aus zeitgrründen nicht so ausführlich antworten, aber: Der gelbe bereich ist noch nicht übersteuert. Vom gelben zum roten ist es aber nicht so weit :-) Mit entsprechenden Audioeffekten ( z.B. Dynamik, Kompressor und Equilaiser) kann man die Pegelschwankungen schön ausgleichen, so das das Arbeiten mit der Hüllkurve überflüssig wird.

    Probier es mal aus, oder schau den Bericht hier im Blog vom Samson Mikrofon.

    Schöne Grüße
    Holger

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