Donnerstag, 30. Dezember 2010

3D Videobearbeitung - Workshop



Mein erster 3D Test-Film, gedreht mit der Panasonic HDC-SDT750, ist fertig. Diese Kamera nimmt im sogenannten Side by Side-Verfahren zwei Szenen parallel auf.
Der Import ins Schnittsystem erfolgt analog zu der bisherigen AVCHD-Einspielung.
Mit dem Videoschnittsystem Casablanca kann man ab der Systemsoftware Bogart SE 3.2a auch die 3D Videobearbeitung realisieren. Am einfachsten ist das, wenn eine Kamera das Video direkt im Side by Side-Format aufnimmt. Montiert man zwei Kameras auf ein sogenanntes „Rig“, dann erhält man zwei getrennte Videostreams, die synchronisiert und „verbunden“ werden müssen. Es ist auch möglich, eine 2D Aufnahme in eine 3D Aufnahme zu wandeln. Das ist jedoch nur ein optischer Trick, der durch “zoomen“ oder “verzögern“ des zweiten Bildes dem Auge vorgegaukelt wird. Wird er richtig angepasst, so ist das Ergebnis auch nicht schlecht. :-)
Die weitere Videobearbeitung erfolgt wie gewohnt. Spezialeffekte wie Zeitlupe, Farb- und Bildkorrekturen sind möglich. Ebenso ansprechende Titel.
Das Zusatzprogramm ist für EUR 79,00 erhältlich.

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier:
http://www.macrosystem.de/de_de/produkte/equipment/casablanca_software/basis_tools/3d_schnitt_fuer_bogart.html

Zusatzinfo:
Meinen 3D Testfilm habe ich ebenfalls hochgeladen. Hierbei kam es mir noch nicht auf die Bildgestaltung an. Ich habe vielmehr “drauflos“ gefilmt und wollte mir dann das Ergebnis anschauen und die Software kennenlernen.
Beim 3D-Dreh im Zoo merkt man schnell, das einem eine Funktion fehlt: Der Zoom.
Hm – da sind die Tiere unter Umständen ganz schön weit weg… - Deshalb kam ich auf die Idee, den 3D Vorsatz abzuschrauben und mit Zoom eine 2 D Aufnahme zu drehen. Diese habe ich dann in 3D konvertiert.
Ebenso fand ich es interessant zu sehen, wie Aufnahmen bei geringem Licht qualitativ werden. Schließlich schluckt der 3D Vorsatz durch die kleine Optik viel Licht. Durch das Side by Side Verfahren erreicht die Auflösung der Kamera in etwa nur noch Pal Auflösung. Ich habe den Film in einem HD Projekt geschnitten und wie meine anderen Beiträge ins Videoportal hochgeladen.

Übrigens:

Die Panasonic-Kamera nutzt nicht das komplette Bildformat aus. Man kann es gut an dem schwarzen Rand erkennen. Auch im Schnittprogramm ist dieser Rand natürlich vorhanden. Bei Bild in Bildeffekten und Überganseffekten die einen "sauberen" Rand benötigen wird es dann sehr unschön. Ich habe deshalb in meinem Film auf diese Effekte verzichtet.

Damit 3D Filme auch als solche erkannt werden, muss man sie entsprechend kennzeichnen.
Bei You Tube gibt man deshalb zusätzlich als Tag “yt3d0:enable=true“ ein. Für das richtige Seitenverhältnis noch: “yt3d:aspect=16:9“.
Sie als Zuschauer können dann auswählen wie der Film angezeigt werden soll. Dafür gibt es einen Button unterhalb des Videos.
Viel Spaß beim Anschauen.



Sollte der Film nicht in 3D angezeigt werden, dann bitte diesen Link verwenden:
http://www.youtube.com/user/HolgersVideotreff#p/u/0/A6nushpVUkg

Alle Angaben ohne Gewähr!

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Vorstellung HDC-SDT750 – Die erste 3D Cam von Panasonic



Bereits im Sommer haben wir an dieser Stelle die Panasonic HDC-SD 707 vorgestellt. Seit ein paar Wochen ergänzt nun eine neue Kamera die beliebte 700er Serie des Herstellers.

Rein äußerlich sehen die Kameras nahezu identisch aus.
Nur der Inhalt eines kleinen Säckchens macht den Unterschied besonders deutlich.

In meinem Beitrag stelle ich die Panasonic 3D Consumer-Kamera HDC-SDT750 vor.
Die Kamera ist auch als gute 2D Kamera geeignet.

Durch Verwendung eines Vorsatzes nimmt sie Szenen in 3D auf.
Dann sind allerdings einige Einstellungen im Menü gesperrt.

Auch das Zoomen ist dann nicht mehr möglich. Ebenso kann ein Weitwinkel-Konverter nicht verwendet werden.

Zu beachten ist auch, dass der 3D Vorsatz die Lichtempfindlichkeit der Kamera reduziert.

Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt EUR 1.399,00

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier:

http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/Camcorder+%26+HD+Mobilkameras/3D+Camcorder/HDC-SDT750/%C3%9Cbersicht/5906087/index.html

Zusatzinformationen:
Die Filmergebnisse, als auch die Videobearbeitung zeige ich hier in Kürze. Zusätzlich werde ich einen Testfilm in 3D in meinen Blog stellen.
Um diesen anzuschauen brauchen Sie entweder eine rot/grün Brille, oder sie schauen sich den Film auf einem 3D Flat mit entsprechender Brille an.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Freitag, 17. Dezember 2010

FX – Workshop: Schneefall selbst gemacht…



Sicher haben sie auch schon einmal im Schnee gefilmt. Und dann später am Schnittplatz festgestellt, dass es in der einen Szene schneit und in der anderen nicht. Dumm, wenn diese Szenen dramaturgisch aneinander geschnitten werden müssen. – Oder?

Ich glaube das ist kein Problem, denn schließlich gibt es ja die Möglichkeit, diese Szene mit einer Partikel-Animation anzupassen.

Um nun unseren künstlichen Schneefall möglichst realistisch zu erzeugen, schauen wir uns eine echte Schneefallszene mehrmals an und beobachten, wie der Schneefall aussieht.

Mein Workshop dient als Anregung, einmal mit dem Programm zu arbeiten, oder es auszuprobieren.

Zusatzinformationen:
Um den Schneefall noch realistischer erscheinen zu lassen, sollte man mit der "Multi-Lagentechnik" mehrere Schneefallebenen erstellen.
Zum einen mit kleineren Schneeflocken - für den Hintergrund - und zum anderen große, schnell fallende Flocken für den Vordergrund.

Wie bei allen Effekten, die gut aussehen sollen, ist ein eigenes Experimentieren sehr sinnvoll.

Weitere Tipps:
Statische Trickszenen, also Szenen ohne Bewegung, dürfen nicht so lange getrimmt sein. Bereits nach ca. drei Sekunden erkennt der Zuschauer in der Regel, dass es sich um einen FX-Effekt handelt.

Ein interessant gestalteter durchgehender Ton, der die Szenen verbindet, kaschiert zusätzlich den Trick.

Die unverbindliche Preisempfehlung für Particle Magic beträgt EUR 129,00.

Weiterführende Informationen: http://www.macrosystem.de

Alle Angaben ohne Gewähr!

Freitag, 10. Dezember 2010

Videoschnittplatz-Monitor: Samsung SyncMaster XL2370HD



In der letzten Woche habe ich meinen Schnittplatz umgebaut.
Das war erforderlich, da ich jetzt auch Full-HD Videos in AVCHD produziere und eine enstprechende Bildkontrolle gewährleisten möchte.
Außerdem wollte ich ein größeres Bild für die Anzeige der Videos.

Der SyncMaster XL2370HD LED ist der erste Multifunktionsmonitor mit LED Backlight von Samsung. Dadurch ist er besonders sparsam im Betrieb. So spart dieses Modell über 35 Prozent Strom gegenüber vergleichbarer Monitore dieser Klasse. Durch den integrierten TV Tuner (Analog, DVB-T & DVB-C) mit CI-Slot und die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung kann der SyncMaster XL2370HD LED als vollwertiges Full HD TV-Gerät eingesetzt werden.

Zudem verfügt er über umfangreiche Anschlussmöglichkeiten und integrierte Lautsprecher mit einer Leistung von 3W pro Kanal.

Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt EUR 329,00.

Hier erhalten Sie weiterführende Informationen:
http://www.samsung.de/de/Privatkunden/Buero/Displays/ConsumerDisplays/xl2370hd/LS23ELDKFEN/detail.aspx

Zusatzinformationen:
Der Beitrag entstand parallel zur Schnittplatz-Umgestaltung. Zunächst wollte ich zwei Monitore des gleichen Typs einsetzen, so erzähle ich es auch...

Der Monitor muss manuell auf die jeweilige Quelle umgeschaltet werden. Das geschied in der Regel über die mitgelieferte Fernbedienung. Da im Zweimonitorbetrieb ein Monitor über HDMI und der andere über DVI verbunden ist, verstellen sich dann beide Monitore, was ich nicht gewünscht habe.
Man kann das umgehen, wenn man entweder einen Monitor kurz ausschaltet und dann den Eingang des Anderen ändert. Oder man stellt per "Hand" den Eingang direkt am Gerät um. Das geht auch über eine Sensorleiste, die allerdings nicht immer beleuchtet wird. Dadurch sind die Sensortasten nicht ganz einfach zu finden.

Deshalb habe ich mich u.a. entschlossen nur einen Monitor gleichen Typs zu verwenden. Meine gewünschten Anschlüsse konnte ich trotzdem realisieren.
Als zweiter Monitor dient nach wie vor ein 22 Zoll Viewsonic-TFT.
Dieser hat USB, DVI und VGA Anschlüsse.

Ich habe jetzt an nur zwei Monitoren (ein hier gezeigter Samsung und ein ViewSonic) folgende Geräte angeschlossen: 1 PC - ein Monitor - 1 Casablanca Solitaire - 2 Monitorbetrieb, 1 Casablanca S 6000 - 2 Monitorbetrieb, 1 HDV Recorder, 1 Sat Reseiver und 1 S-VHS Recorder.

Der Ton wird per Toslink (S/PIDF) mit Lichleiterkabel störungsfrei zum Verstärker übertragen. Somit ist eine Kontrolle der Tonabmischung in SurroundSound möglich!

Dieser Anschluss ist auch direkt am Casablanca vorhanden.
Man kann aber auch den entsprechend farblich gekennzeichneten Tonausgang nutzen und mit dem beigefügten Analog-Tonkabel zum Monitor verbinden.
Dann erfolgt die Tonwiedergabe allerdings "nur" in Stereo.

Alle Angaben ohne Gewähr!

Freitag, 3. Dezember 2010

BOGART SE 4 - Die neuen Funktionen Teil 2



Vor kurzem haben wir uns einen großen Teil des neuen Funktionen der kommenden Casablanca Systemsoftware Bogart SE 4 angeschaut.

Die Entwickler waren weiter fleißig und so können wir uns heute weitere Neuerungen anschauen.

Ich zeige hier wieder eine BETAVERSION von Bogart SE 4, dass heisst es kann sich bis zur Release-Version noch der Funktionsumfang ändern!

Das Programm kann von der Version 3.x als Update installiert werden.

Bogart SE 4 ist in Kürze verfügbar.

Die Systemsoftware wird für EUR 199,00 erhältlich sein.
Das Update ist für nur EUR 149,00 zu haben.
Kunden mit einem Systemsoftware-Abo erhalten 20% Rabatt auf den Updatepreis und bekommen die Software und ein gedrucktes Handbuch direkt zugeschickt!

Weiterführende Informationen:
http://www.macrosystem.de

Freitag, 26. November 2010

Bogart SE 4 – Die neuen Funktionen – Teil 1



Einmal im Jahr ist es soweit!
Dann wird der Funktionsumfang der Systemsoftware Bogart erweitert.
Ab heute wollen wir uns die Neuerungen der Systemsoftware Bogart 4 zusammen anschauen.
Ich zeige Ihnen hier Bogart 4 sehr früh, in einer Betaversion.
Die Entwickler sind noch mit dem Feintuning der Systemsoftware beschäftigt.

Es fehlt, in diesem Teil meiner Präsentation, unter anderem noch der Bereich der Nachvertonung und das Fertigstellen-Menü.
Hier gibt es natürlich ebenfalls noch wesentliche Neuerungen!

Den wirklich letzten Stand der Release-Version sehen sie hier in Kürze in einem zweiten Teil.

Weiterführende Informationen:

www. macrosystem.de

Freitag, 19. November 2010

Vorstellung Systemkamera Lumix GH1



Die Zeiten, dass man mit einer Video-Cam nur filmen konnte und mit einer Fotokamera Bilder schoss, sind schon seit einiger Zeit vorbei. Längst sind die beiden Medien im Consumer-Bereich zusammen- geschmolzen worden.

Die Lumix Die GH 1 ist eine Systemkamera für Foto und HD-Video.

Adelheit hat seit einiger Zeit diese Kamera. Sie ist eine begeisterte Amateurfotografin.
Dadurch, dass sie mit der Kamera auch filmen kann, hat sie nun auch das Videofilmen für sich entdeckt.

Welche ersten Erfahrungen hat sie bisher mit der Kamera im Videobereich gemacht?

Das erzählt sie uns in meinem heutigen Beitrag.

Weiterführende Informationen:
Wechselobjektive und ein großer Sensor, der das Spiel mit der selektiven Schärfe erlaubt, sowie Full-HD-Auflösung und Nachführ-Autofokus während der Aufnahme, sind in der Preisklasse selten.
Mit dem 14-140 mm Objektiv kann vor allem im Telebereich ein Motiv bestens vom Hintergrund freigestellt werden. Die Kamera bietet fast alle kreativen Fotofunktionen auch im Videomodus an, wie z. B. die Steuerung von Blende, Empfindlichkeit und Verschlusszeit. Die GH1 verfügt über ein eingebautes Stereomikrofon.
Während der Videoaufnahme stehen Gesichtserkennung, Autofokus und manueller Fokus zur Verfügung. Die Videoauflösung beträgt maximal Full-HD 1.920 x 1.080 Pixel. Es sind aber auch geringere Auflösungen möglich. In Full-HD zeichnet die Kamera in AVCHD auf, wobei die Aufnahmedauer pro Video (in Europa) auf 29:59 Minuten beschränkt ist!
Bis 1.280 x 720 Pixel sind aber auch Quicktime Motion-JPEG Videos möglich, die dann wie gewohnt als einzelne Dateien auf der Speicherkarte landen. Hier ist die Größe der Videodatei systembedingt (FAT32-Dateisystem) auf 2 GBytes limitiert, was bei HD-Videos einer Länge von 8:20 Minuten entspricht. Je nach Modus zeichnet die Kamera 25 (FullHD in AVCHD), 30 (Quicktime) oder 50 (HD in AVCHD) Bilder pro Sekunde auf. Auch diese Angaben gelten nur für die europäische PAL-Version der GH1.

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei EUR 1.550,00.

http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/Lumix+Digitalkameras/G+Micro+System/DMC-GH1K/%C3%9Cbersicht/2145581/index.html

Freitag, 12. November 2010

Arbeiten mit externen Medien Teil 3: Galileo und mehr…



Meinen fertigen Film habe ich mit HD-Backup auf einer externen Platte gesichert.

Bei dieser Sicherung werden nur alle Projektdaten gespeichert. Das heißt alle Szenen der Szeneablage, die Szenen im Storyboard mit allen Effekten und die Samples im Menü Nachvertonung.

Doch das sind nicht alle Projektdaten.
Bei einer eventuellen Neuinstallation des Systems gehen immer noch einige Daten verloren.

Wie sichern wir unsere Daten im Audio-Archiv und haben später einen schnellen Zugriff?

Wie archivieren wir unsere Titel-Entwürfe und Effektparameter?

Müssen wir unsere Videos, Samples und Bilder im Media Manager auch noch separat sichern?

Um diese Fragen geht es in meinem heutigen Beitrag.

Der Listenpreis der Software “Galileo“ beträgt EUR 99,00

Zusatzinfo:

Die Filme im Media Manager werden schneller als Echtzeit auf der externen Festplatte gesichert.
Wie im Beitrag erwähnt, benötigt man eine separate Festplatte für die Nutzung von Galileo.
Ich verwende eine beliebige USB Festplatte für die Datensicherung.
Diese wird automatisch von der Software eingerichtet.

Hier erhalten Sie weiterführende Informationen:
http://www.macrosystem.de

Donnerstag, 4. November 2010

Workshop: Arbeiten mit externen Medien – Teil 2: Store`n`Share



Store `n` Share ist ein Zusatzprodukt für Casablanca mit der Systemsoftware Bogart SE.

Die aktuellen Casablanca Stand-Alone-Schnittsysteme verfügen über eine eingebaute Systemfestplatte.
Auf dieser bis zu 2 TB großen Platte können bis zu 30 Projekte gleichzeitig bearbeitet werden.

Mit Store `n`Share kann man weitere externe Festplatten an das Schnittsystem anschließen. Ein Capturen von Videos, Bildern und Samples kann dann direkt auf diese externe Festplatte erfolgen.

Ein erstelltes Backup kann in eine Projektdatei gewandelt werden. Dann kann man auch das bisherige Backup weiter bearbeiten. Später ist auch von diesem Restore (Rücksicherung auf die interne Festplatte) möglich.

Vorteile bei Nutzung des Programms sind u.a.:

1. Bei einer eventuell erforderlichen Neuinstallation des Systems bleiben die Projektdaten erhalten.
(Daten aus den Archiven und dem MediaManager werden allerdings gelöscht und können anders gesichert werden).

2. Die externe Festplatte kann auch an anderen Systemen mit Bogart SE genutzt werden, vorausgesetzt dort ist auch Store `n`Share installiert.

In meinem Workshop stelle ich die Funktionen als auch die Möglichkeiten des Programmes vor.

Der Preis der Software beträgt ca. EUR 129,00

Hier erhalten Sie weiterführende Informationen:
http://www.macrosystem.de

Alle Angaben ohne Gewähr!

Freitag, 29. Oktober 2010

Arbeiten mit externen Medien – Teil 1: HD Backup



Das Programm HD-Backup war schon zu Zeiten der Systemsoftware Smart Edit erhältlich. Damals war nur das einfache Spiegeln der Platten möglich, weshalb auch beide Festplatten gleich groß sein mussten. Das hat sich mit der Systemsoftware Bogart SE geändert.

Die aktuellen Casablanca Stand-Alone-Schnittsysteme verfügen über eine eingebaute Systemfestplatte.
Auf dieser bis zu 2 TB großen Platte können bis zu 30 Projekte gleichzeitig bearbeitet werden. So manches Projekt soll aber nicht wieder sofort gelöscht werden. Hier bietet sich eine Sicherung mit allen Projektdaten auf einer externen Festplatte an.

Allerdings wird nicht nur ein einzelnes Projekt gesichert, sondern alle Projekte der Festplatte.
Mit HD-Backup ist es aber möglich, beliebig viele Projekte auf eine Festplatte zu sichern.
Die Datensicherung dauert auf Grund der Datenmengen einige Zeit. Deshalb kann es vorteilhaft sein, themenbezogen seine Projekte anzulegen und zu sichern.

Es werden alle Szenen und Samples einschließlich der verwendeten Effekte gespeichert.
Die getrennten Audiospuren bleiben ebenfalls erhalten.
Nach einem Restore kann der Cutter jederzeit Änderungen an seinem Projekt vornehmen.

Ein Restore kann allerdings derzeit immer nur auf die interne Systemfestplatte erfolgen.

Was man allerdings beachten sollte ist, dass die Projektdaten im Media Manager nicht mit gesichert werden. Er liegt auf einer anderen Partition, da er projektübergreifend von überall her zu erreichen sein muss. Hierfür gibt es die Lösung Galileo. Diese wird in einem weiteren Workshop vorgestellt.

Der Preis der Software beträgt ca. EUR 49,90.

Hier erhalten Sie weiterführende Informationen:
http://www.macrosystem.de
Der gezeigte Hub kostet ca. EUR 15,00.
Hier finden Sie mehr Informationen:
http://www.pearl.de/a-PX8074-1302.shtml?query=usb+hub

Freitag, 22. Oktober 2010

Panasonic HDC SD 707 - Test: Manuelle Einstellungen




Einige Videofilmer kaufen sich eine neue Videokamera und beginnen sofort mit ihren Dreharbeiten. Die beigefügte Bedienungsanleitung wird meistens gar nicht gelesen. Das Potential ihrer Kamera nutzen diese Filmemacher dann nicht aus. Viele Funktionen der Handycam bleiben unbekannt.

Und Videofilmer die das Handbuch lesen, müssen trotzdem parallel noch Testaufnahmen drehen, um die jeweilige Wirkung der manuellen Beeinflussung des Bildes zu testen.

Grund genug für mich, mein Testergebnis zu dokumentieren. Kauf-Interessenten erhalten so einen ersten Überblick über die manuellen Einstellmöglichkeiten der Panasonic HDC SD 700er Serie.

Aus zeitlichen Gründen zeige ich nicht alle Einstellungsvarianten. Vielmehr habe ich die Menüpunkte herausgesucht, die mir am wichtigsten erschienen, bzw. auch gut im Film darstellbar sind.

Interessant ist sicherlich auch die Gesichtserkennung. Allerdings ist diese auf drei Gesichter begrenzt. Und wenn diese lachen, kann automatisch ein Foto geschossen werden. Ebenso kann man nach diesen vorher festgelegten Gesichtern innerhalb seiner Szenen suchen.

Fotos erstellt die Handycam ja auch, übergroß, so dass diese im Schnittprogramm ohne Qualitätseinbuße für Kamerafahrten oder Ausschnittsvergrößerungen genutzt werden können.

Was ist ihnen bei dieser Kamera noch wichtig?
Ich freue mich auf Ihre Vorschläge.

Freitag, 15. Oktober 2010

Workshop: BlueBox World für Smart Edit und Bogart SE



Immer wenn es darum geht Szeneninhalte zu kombinieren, die nicht an einem Ort, zur gleichen Zeit, oder im gleichen Größenmaßstab zu drehen sind, dann müssen wir auf Spezialeffekte zurückgreifen.

Ein sehr beliebter und einfach zu realisierender Trick ist der sogenannte Chroma-Key Effekt. Auch bekannt als Bluebox-Trick. Trotzdem ist bei der Anwendung dieses Tricks einiges zu beachten. Früher wurde der Effekt meistens vor einem blauen Hintergrund aufgenommen. Heute hat sich die Farbe Grün etabliert. Im Prinzip könnte man aber jede Farbe verwenden.
Und das ist unser Thema heute.

Mein Workshop ist so aufgebaut, das jeder Anwender die einzelnen Schritte gut nachvollziehen kann. Ich wünsche Ihnen viel Spass bei der Umsetzung von eigenen Ideen!

Der Effekt wird mit dem Programm BlueBox World auf einem Casablanca Schnittsystem gezeigt. Das Programm ist sowohl für die Systemsoftware Smart Edit, als auch für Bogart SE erhältlich.

Der empfohlene Preis beträgt 129,00 EUR.

Hier erhalten Sie weiterführende Informationen:
http://www.macrosystem.de
TIPP:
Anstatt die Szenen hintereinander einzufügen, kann man die zu stanzende Szene auch als Insert einfügen. Dadurch wird der Effekt zeitlich sehr flexibel eingestellt.
Ein Filmbeispiel, bei dem u.a. dieser Effekt verwendet wurde, gibt es hier:
http://www.youtube.com/watch?v=R3bN5czEFUU

Der Darsteller “Frank Moris“ wurde nachträglich dort eingefügt. Der Hintergrund wurde noch etwas unscharf gerechnet, so dass mehr Tiefe im Bild entsteht.

Alle Angaben ohne Gewähr!

Freitag, 8. Oktober 2010

Drehen mit der Contour 1080P Full HD-Kamera



In den letzten Wochen haben wir einen Film gedreht, bei dem auch Aufnahmen mit der Helm- und Action-Cam “Contour 1080p gedreht wurden. Diese Kamera habe ich hier ja vor kurzem vorgestellt. Heute möchte ich Ihnen nun von meinen ersten Testergebnissen berichten.

Die Kamera hat einen großen REC-Schalter. Dieser kann auch gut mit Handschuhen betätigt werden. An einem PC, Net-/Notebook kann man sich die gedrehten Aufnahmen am Set ansehen. Die kamera selbst hat ja keinen Sucher, sonst wäre sie ja nicht mehr so klein. Und: Wer kann schon bei solchen Aufnahmen durch einen Sucher schauen? :-))

Der überwiegende Teil des Films wurde in HDV, also im Format 1440x1080i gedreht. Entsprechend habe ich auch mein Projekt eingerichtet. Der Import der mit der Contour 1080p gedrehten Szenen erfolgt genauso, wie mit anderen AVCHD Kameras auch. Auch die automatische Szenenaufteilung ist kein Problem. Die Contour nimmt u.a. im Format 720p mit 60 Frames/Sek. oder im Format 1080p mit 30 Frames/Sek. auf. Ich habe mich für das letztere Format entschieden. Zwar ist die Wiedergabe dann nicht so “glatt“, aber die Schärfe gleicht das mehr als aus. Doch sehen Sie selbst!

Hier erhalten Sie weiterführende Informationen:
http://contour.com

Zusatzinformation:
Die Kamera verfügt aufgrund ihrer Größe über keinen Sucher. Durch den extremen Aufnahmebereich von 135 Grad findet man nach einigen Probeeinstellungen schnell den optimalen Bildausschnitt. Die Laserpointer markieren die Bildmitte und sind dadurch sehr hilfreich.


Bitte beachten Sie auch meinen Beitrag: Vorstellung Contour 1080P mit reichhaltigem Zubehör, hier im Blog!

Alle Angaben ohne Gewähr!

Freitag, 1. Oktober 2010

Filme von Casablanca auf NTFS formatierte Festplatte abspielen



Bisher haben wir unsere fertigen Filme auf DV Band ausgespielt, auf eine DVD oder BluRay
gebrannt. Mit dem HD Media Player können wir unsere Filme auch von Festplatte abspielen.

Casablanca arbeitet mit dem Betriebssystem Linux. Damit Festplatten vom System erkannt
werden, müssen sie entsprechend formatiert sein. Bei Linux im Format „EXT 3“. Damit können aber PC`s mit dem Betriebssystem Windows nichts anfangen. Hier bleibt die externe Festplatte dann unsichtbar. Hier zeige ich ihnen, wie wir einen Film aus Casablanca heraus auf eine windowsformatierte Festplatte kopieren.

Anschließend können wir die Festplatte mit dem WD TV Live HD Media Player fast überall wiedergeben. Ein HDMI- oder Komponenten-Eingang reicht dafür aus.

Der Media Player kann aber noch viel mehr. So können wir natürlich auch Audio- und Bild-Dateien archivieren und wiedergeben. Dabei ist es gleichgültig, wo sich die Daten befinden. So können sie genauso auf USB-Datenträgern sein, wie auf anderen PC’s im Netzwerk, auf einem Server oder im Internet. Auch das Kopieren von Datenträgern mit USB Anschluss ist kein Problem. Dafür wurden dem Player zwei USB 2.0 Anschlüsse spendiert. Der Player ist klein und arbeitet absolut geräuschlos.

Zusatzinformation:

Gut ist auch, dass der Media Player noch mehr Funktionen erhalten kann. Updates kann man direkt aus dem Internet herunterladen. Dazu ist nicht einmal der Weg über einen weiteren Datenträger erforderlich. Schließlich hat der Player ja einen Internetanschluss!

Der Preis im Internet beträgt ca. EUR 110,00.

Hier erhalten Sie weiterführende Informationen:
http://www.wdc.com/de/products/index.asp?cat=30

Info für Casablanca User:
Für den Filmexport die Einstellung WD TV verwenden. Sonst kann es sein, dass die Datenrate zu hoch ist und es dann zu Bildrucklern kommen kann.

Alle Angaben ohne Gewähr!

Freitag, 24. September 2010

Funkmikrofone für Videofilmer: Sennheiser Mikrofon Set



Um den Ton einer Schallquelle optimal und ohne störende Umgebungsgeräusche aufzunehmen muss das Mikrofon möglichst nah an die aufzunehmende Tonquelle herangebracht werden. Einen guten Ton erhält man insbesondere bei kleinen Kameras durch die Verwendung eines externen Richtmikrofons, das auf den Zubehörschuh der Kamera angebracht wird.

Geht es aber um das gesprochene Wort, so werden auch hier immer noch einige Umgebungsgeräusche mit aufgezeichnet. Das kann dazu führen, dass die Verständlichkeit reduziert wird. Hier ist ein Ansteck-Funk-Mikrofon optimal. Es gibt die Ton-Karakteristik in Kugel, als auch in Nierenform.

Das vorgestellte Sennheiser Funkmikrofon-Set ist modular aufgebaut. So kann man es seinen Wünschen und Anforderungen entsprechend zusammenstellen.

Als Grund-Set bietet sich ein Funk-Ansteck-Mikrofon und Empfänger an. Als Zubehör werden ein entsprechender Schaumstoff-Windschutz und die benötigten Kabel mitgeliefert. Der Empfänger kann entweder mit Mini-Klinken-Kabel oder mit einem XLR-Kabel mit der Kamera verbunden werden.
Der Preis im Internet beträgt hierfür ca. EUR 599,00.
Beachten sollte man, dass man je Gesprächspartner ein Ansteckmikrofon benötigt. Bei Interviews ist daher ein Handmikrofon vorteilhafter. Es kann auch in Kombination mit dem Ansteckmikrofon eingesetzt werden. Sender und Empfänger können sich automatisch aufeinander abstimmen.

Das Funk-Handmikrofon SKM 100 ist, je nach Ausstattung, ab ca. EUR 300,00 erhältlich.

Gut finde ich dass die Geräte auch mit herkömmlichen Batterien und Akkus mit 1,5 Volt Spannung betrieben werden können.

Zusätzlich sollte noch über die Anschaffung entsprechender Fell-Windschutze nachgedacht werden. Gerade im Außenbereich kann das erforderlich sein.

Hier erhalten Sie weiterführende Informationen:
http://de-de.sennheiser.com/search?c=18&a=63-61-59&type=4


Alle Angaben ohne Gewähr.

Donnerstag, 16. September 2010

NEU: Das schnelle Casablanca S-6000 Schnittsystem



Das neue Casablanca S-6000 ist das bis jetzt schnellste All-in-One-Videoschnittsystem, das MacroSystem bisher vorgestellt hat. Neben beeindruckenden Leistungsdaten überzeugt das neue Spitzenmodell der Casablanca-Reihe auch durch viele Ausstattungsdetails und der Unterstützung vieler Videoformate.

Einige Highlights des neuen Casablanca S-6000 im Überblick:

• Höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit aller Videoformate als je zuvor
• 2 GB Arbeitsspeicher und 2.000 GB Festplattenkapazität
• Verarbeitung vieler Videoformate – von Analog- und DV- bis hin zu HDV- und AVCHD-Videomaterial
• Direkte Darstellung von HD-Material bei der Bearbeitung (Schneiden, Trimmen, Abspielen …)
• Flexible Ausgabe des fertigen Videos in wählbaren SD- und HD- Standards und
unterschiedlichsten Auflösungen
• Serienmäßiger Blu-ray-Brenner
• Hochauflösendes 4,3“ TFT-Farbdisplay
• TV-Anschluss über HDMI
• Frontanschlüsse (DV und Mehrfach-USB)
• Rückseitige Anschlussvielfalt (HDMI, DV, S-Video, FBAS, Stereo-Audio Eingang,
• digitaler optischer Audioausgang, Ethernet, USB, eSATA
• WLAN N für schnelle und kabellose Netzwerkanbindung
• Kompakte Gehäuseabmessungen durch optimierten Geräte-Aufbau

Mitgelieferte Software-Ausstattung:
Bogart SE 3 Systemsoftware inkl. Pro-Paket und Media Manager, DVD-Arabesk 4,
3D-Shapes Professional

Der Listenpreis beträgt EUR 2.799,00 inkl. MwSt.

Ebenso gut für den HD Videoschnitt geeignet:
Casablanca S-3000 erhältlich zum Listenpreis von EUR 1.599,00 inkl. MwSt.

Mehr Infos unter: http://www.macrosystem.de/d/index.html

Alle Angaben ohne Gewähr.

Freitag, 10. September 2010

IFA 2010 – News und Trends für Videofilmer



Die IFA 2010 in Berlin stand in diesem Jahr ganz unter dem Motto 3D.
Sehen Sie die erste 3D Konsumerkamera von Panasonic , Sony's Full HD Cam mit Wechselobjektiven, Schnittmöglichkeiten für 3D von MacroSystem, den ersten BluRay- und Festplatten-Player für 3D von Samsung und vieles weitere mehr auf meinem Messe-Rundgang.

Der Text hier ist kurz, aber der Film um so interessanter... :-))

Alle Angaben ohne Gewähr!

Zusatzinfo:
Im November gibt es an dieser Stelle mehrere Beiträge rund um das Thema 3D.

Welche Voraussetzungen benötige ich?
Was ist beim Drehen zu beachten?
Wie schneide ich meinen 3D Film?

Auf diese Fragen werden wir Antworten geben.

Freitag, 3. September 2010

Die kleinste Full HD Action-Cam der Welt?



Manchmal ist die kleinste Handycam noch zu groß. Insbesondere dann, wenn man bei einer Sportart “ganz nah dran“ sein möchte. Hier geht es nicht darum, mit langer Brennweite zu drehen, oder dem Sportler dicht auf die Pelle zu rücken. Vielmehr möchten wir Aufnahmen aus der subjektiven Perspektive, also aus der Sicht des Sportlers drehen. Wir wollen außergewöhnliche Perspektiven erhalten, die mit einer normalen Kamera gar nicht oder nur sehr schwer möglich sind.

Mit der neuen Contour Full HD 1080p ist die weltweit erste Helmkamera mit Full HighDefinition Auflösung auf den Markt gekommen. Wo andere Hersteller uns noch 640x480 Auflösung anbieten, erhalten wir bei der Contour Full HD eine sagenhafte Auflösung von 1920x1080 Pixel. Die Camera nimmt im AVCHD Format auf Micro SD Karte auf. Das Objektiv bietet ein Weitwinkel von 135 Grad.

Mit dem PC erfolgt die Konfiguration der Kamera. Belichtung-, Kontrast- und Mikrofon-Einstellungen können so vorgenommen werden. Hierzu wird die Contour 1080p per USB mit dem Rechner verbunden.

In meinem Film stelle ich Ihnen diese Kamera ausführlich vor. Reichhaltiges Zubehör füllt schnell einen ganzen Koffer. Durch die zahlreich erhältlichen Befestigungselemente kann die Kamera fast überall angebracht werden. Sogar Unterwasseraufnahmen sind möglich.

Der serienmäßige Lieferumfang: Contour HD Kamera, MicroSD Speicherkarte mit 2 GB, Brillenhalterung, Helmhalterung (flach), Akku, und USB Kabel. Eine gedruckte englischsprachige Bedienungsanleitung mit Skizzen gehört natürlich ebenso dazu.
Der Preis der Contour 1080p beträgt EUR 349,00.

Hier erhalten Sie weiterführende Informationen:
http://www.sicklines.com/2009/11/17/review-vholdr-contourhd-1080p/
oder auch hier:
http://www.helmkamera-onlineshop.de/contour-hd/

Zusatzinformation:
Zurzeit drehe ich einen Film mit dieser Kamera. Demnächst erfahren Sie also an dieser Stelle mehr über die Bildqualität der Contour 1080p und was beim Import in unser Schnittsystem, z.B. Casablanca, zu beachten ist.

Alle Angaben ohne Gewähr!

Freitag, 27. August 2010

Kamerazubehör für kleine Camcorder



Die Videokameras für Amateure sind in den letzten Jahren immer kleiner geworden. Und mit dem Kauf einer Videokamera allein ist es nicht getan. Das stellt man schon kurz danach fest.

Schnell ist deshalb die beim Kamerakauf erworbene Tasche zu klein. Dann kommt die Frage auf, wohin mit dem weiteren Zubehör? Deshalb sollte man schon bei der Anschaffung der Kamera auch das notwenige Zubehör berücksichtigen.

Vor Kurzem haben wir an dieser Stelle die Panasonic HDC-SD 707 vorgestellt. Die Kamera bietet eine beeindruckende Bildqualität. Doch hat Panasonic der Handycam einen Lüfter spendiert. Beim Dreh in stiller Umgebung ist er hörbar. Um auch hier eine optimale Tonaufnahme zu erreichen, ist ein Zusatzmikrofon erforderlich.

Bei Aufnahmen im Freien kann es trotzdem noch zu störenden Windgeräuschen kommen. Der passende Windschutz aus Fellüberzug mit synthetischen Fasern und mehrschichtigem Aufbau schafft Abhilfe.

Zur Tonkontrolle sollte man einen Kopfhörer verwenden. Gerade bei der Verwendung von externen Mikrofonen vergisst man vielleicht das einschalten des Gerätes. Dann wird natürlich gar kein Ton aufgezeichnet und die Videoszene wird schnell unbrauchbar.

Eine Videolampe, das Ladegerät, Ersatzakku (s), diverse Kabel und Zusatzspeicherkarten müssen ebenfalls verstaut werden. Dafür gibt es sogenannte Equipment-Taschen. Ich finde, wenn man sein gesamtes Zubehör an einem Ort hat, kann man auch nichts vergessen. Und weiteres Zubehör, wie vielleicht ein Weitwinkel oder ein Audiorekorder, wollen später ebenfalls noch untergebracht werden. Und wohin mit dem entsprechenden Dreibeinstativ? Deshalb kann eine Videotasche nicht groß genug sein, oder?

Hier geht es zu weiterführenden Informationen der im Video gezeigten Produkte:

Zusatzmikrofon:
http://de.rodemic.com/microphone.php?product=VideoMic (Listenpreis: EUR 98,00)

Prüfen Sie vorab, ob Ihre Kamera über einen STANDARD-BLITZSCHUH verfügt!

Mikrofon-Fell-Windschutz:
http://de.rodemic.com/accessory.php?product=WS6 (Internetpreis: ca. EUR 34,00)

Mini-Kopfhörer:
http://www.sennheiser.com/sennheiser/home_de.nsf/root/classic-line-kopfhoerer-private-audio-px100 (Listenpreis: EUR 50,00)

Hama Equipmenttasche:
http://www.hama.de/portal/articleId*176299/action*2563 (Listenpreis: EUR 99,00)

Die Tasche ist normalerweise für SLR (Foto) Kameras gedacht. Aber für die neuen kleinen Handycam`s fand ich keine andere Tasche, in der auch das gezeigte Zubehör verstaut werden kann. Die Inneneinteilung ist variabel mit Klettverschlüssen einzustellen. Mit nur kleinen Anpassungen ist die Tasche optimal nutzbar.(Im Film war diese Anpassung noch nicht durchgeführt worden.)

Alle Angaben ohne Gewähr!

Freitag, 20. August 2010

Workshop: Filmexport für YouTube mit dem Media Manager



Bis vor einiger Zeit wurde ein fertiger Film einfach nur auf DV Band ausgespielt. Zusätzlich erstellte man dann noch eine DVD mit Menüs und Kapitel zur ansprechenden Weitergabe an Freunde und Bekannte. Heute sind die Medien zur Präsentation der eigenen Werke sehr vielseitig geworden. Internetportale erhalten täglich mehrere Tausend Filme. Viele Filmautoren haben mittlerweile ihren eigenen Kanal, zum Beispiel bei YouTube.
Doch wie bekomme ich am einfachsten meinen Film dort hin?

Dafür gibt es den Media Manager. In meinem Workshop zeige ich “step by step“ wie es geht. Ist der Film im Media Media Manager, so kann ich ihn verlustfrei sichern und ebenso für andere Ausgabeformate konvertieren. Dabei wird kein großes technisches Wissen über Codecs und Datenraten benötigt.

Zusatzinfo:
In meinem Workshop erstelle ich eine Kopie des Films, um ihn anschließend aufzuteilen. Das ist nicht unbedingt erforderlich! Es soll nur gezeigt werden, wie man eine Kopie erstellen kann. Eine dauerhafte Sicherung der Daten im Media Manager ist nur mit dem Zusatzprodukt „Galileo“ möglich. Führt man eine Neuinstallation der Systemsoftware Bogart SE durch, so werden diese Daten gelöscht. Das Zusatzprodukt HD-Backup sichert hingegen nur die Projektdaten und keine Archive. Zum Thema Datensicherung und Datenaustausch wird ein weiterer Workshop folgen.

Die beschriebene Arbeitsweise ist für 16:9 Filmformate anwendbar. Möchte man seine 4:3 Filme uploaden, so wählt man beim Media Manager das Format „YouTube old“ aus.
Der Media Manager ist Bestandteil der Systemsoftware Bogart SE bzw. von Relax Vision bei den DVC Geräten.

Weiterführende Infos gibt es hier: http://www.macrosystem.de/d/index.html

Den hochgeladenen Film kann man hier sehen: http://www.youtube.com/user/HolgerFILM#p/a/u/2/l3c_6PgpEhQ

Fragen und Anregungen können Sie in das Kommentarfeld eingeben. Hierzu müssen Sie sich z.B. bei Google anmelden. Haben Sie bereits einen Kanal bei YouTube, so haben Sie i.d.R. auch schon ein Goggle-Konto.

Freitag, 13. August 2010

Der Steadystick - Das etwas andere Stativ



Ohne Stativ filmen, das kann und sollte man, wenn man Actionaufnahmen dreht, oder eine Dynamik in seinem Video darstellen möchte. Bei Landschaftsaufnahmen oder bei der Aufnahme von Gebäuden ist eine “Wackelkamera“ eher störend und unprofessionell. Dreht man solche Szenen, so ist ein möglichst gutes Dreibeinstativ erforderlich. Manchmal ist ein Dreibeinstativ zu unflexibel. Oder ein Stativeinsatz ist verboten. Oder, wir wollen Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven? - Dafür gibt es den Steadystick.

Der Steadystick ist ein rein mechanisches, multifunktionales Kamera-Stabilisierungs-System.
Er ist für mittelschwere Camcorder gedacht. Ein EXTRA KIT pro HD/XL ist für „HD Henkelmänner-Kameras“ empfehlenswert. Für Schulterkameras ist das System nicht geeignet. Für leichtere und kleinere Kameras gibt es den MovieStick.

Zum Lieferumfang gehört u.a. eine Gürtelgelenk mit Tasche. Hier kann man das Stabilisierungssystem einhängen, wenn man zum Beispiel Wartezeiten beim Dreh hat, oder einen Schwenk durchführt. Optional ist eine Remotecontrol erhältlich. Mit dieser Kamerafernsteuerung ist die Bedienung der Kamera dann wieder optimal gewährleistet. Schließlich braucht man seine beiden Hände für den Steadystick.

Der Preis des Steadystick liegt bei EUR 560,00 inkl. MwSt.

Weiterführende Infos gibt es hier: http://www.steadystick.de/system.htm

Alle Angaben ohne Gewähr!

Freitag, 30. Juli 2010

Vorstellung Panasonic 3MOS Camcorder HDC-SD 707



Die neuen 3MOS Camcorder nehmen im progressiven Modus 50 Vollbilder (50p) pro Sekunde auf und verdoppeln so die Bildinformationen gegenüber 1.080i (interlaced) Aufnahmen. Damit erzielen sie eine Bildqualität, die sogar die konventioneller Full HD-Bilder übersteigt.
Die Kamera wird in drei Ausstattungsvarianten angeboten.
Die HDC-SD707 zeichnet nur auf eine SD/SDHC/SDXC Speicherkarte auf. Die HDC-HS700 nimmt die Video und Bilddateien zusätzlich auf eine 240 GB Festplatte auf und die HDC-TM700 verfügt über einen internen 32 GB Speicher.
Dieter hat sich für die erste Variante entschieden, die ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis bietet. Er stellt uns in diesem Videobeitrag seinen Camcorder näher vor. Die Kamera ist derzeit für unter EUR 800,00 erhältlich. Die Vorzüge der Kamera liegen u.a. auch in der Möglichkeit, viele manuelle Einstellungen vorzunehmen. Ein Einstellring für Zoom und Schärfe am Objektiv, sowie ein Farbsucher sind in dieser Preisklasse ebenso eine Besonderheit. Fotografieren kann der Camcorder auch. Entweder gleichzeitig, automatisch beim Filmen, oder mit manueller Auslösung.

Übrigens hat Panasonic am 28.06.2010 erste Einzelheiten des neuen 3D Camcorders präsentiert!

Hier geht es zu den Informationen des Herstellers:
http://www.panasonic.de/html/de_DE/83336/module/general/accessories/category/leaf/tab/products/load.html

Zusatzinformationen zum Videobeitrag:
Die Kamera verfügt leider über keine Zoomwippe. Dreht man Aufnahmen aus der Hand und zoomt gleichzeitig, so kann die Bildstabilisation etwas unruhig werden. Das wird in der entsprechenden Videoszene erkennbar. Ein Stativ ist also weiterhin sehr empfehlenswert. Auf dem Touchscreen LCD Display ist bei hellem Umgebungs-Licht eine optimale manuelle Schärfeneinstellung nicht möglich. Deshalb gibt es zusätzlich noch einen nach hinten ausklappbaren Farbsucher. Dieser lässt sich allerdings nicht nach oben klappen. Als unbedingt notwendiges Zubehör sollte der Kameramann einen Windschutz bei Außenaufnahmen verwenden. Bei Innenaufnahmen mit geringer Geräuschkulisse ist ein Aufsteckmikrofon optimal. Lüftergeräusche der Kamera werden damit vermieden.
Der Videobeitrag wurde im HDV Format 1440x1080I als auch im AVCHD Full HD 1920x1080 Format erstellt. Beide Formate wurden dann zum Schnitt in das Casablanca Schnittsystem importiert. Die Szene mit dem einfahrenden Zug drehten wir in 50p. Diese Szene wurde zunächst nicht vollständig in das Schnittsystem importiert. Außerdem kam es zu einem Tonversatz. Daraufhin habe ich den Import über dem MediaManager durchgeführt. Hier war alles einwandfrei. Casablanca ist also derzeit eines der wenigen Schnittsysteme das 50p verarbeiten kann, obwohl man an anschließend “nur“ ein Projekt mit 25p ausgeben kann. Vielleicht bringt hier die zum Jahresende kommende Bogart 4 schon eine Veränderung.

Freitag, 23. Juli 2010

Vorstellung des neuen Titel-Studios für Casablanca




Seit Frühjahr 2010 ist das neue Titel-Studio für Casablanca Bogart SE erhältlich. Nach der Installation ersetzt es den bisherigen Standard-Titler. Es wird die Nutzung von zwei Bildschirmen unterstützt. Alle Änderungen sind sofort und in voller Bildschirmgröße sichtbar.
Endlich kann man einfach und schnell seinen Titel buchstabenweise editieren. Eine Textur-Bibliothek, mit über 300 Texturen wird mitgeliefert. Mit der “Stanzfunktion“ erhalten Buchstaben einen individuellen Aufdruck oder Löcher. Buchstaben sehen dadurch z. B. aus, als wären sie aus Blech gestanzt. Oder man verändert den Rand der Buchstaben, dann verschwimmen diese. Der Titel kann seitenweise aufgebaut werden. Die einzelnen Seiten können jederzeit in eine beliebige Reihenfolge gebracht werden.
Titelentwürfe und Schriftstile werden in einem eigenen Archiv gesichert. Hat man die Titelentwürfe des bisherigen Standard-Titlers archiviert, so stehen sie natürlich im Titel-Studio nicht zur Verfügung. Das ist auch logisch, da das Titel-Studio mehr, bisher nicht unterstützte Möglichkeiten, bietet. Leider werden derzeit keine Symbolschriften unterstützt. Diese sind also nur im bisherigen Titler nutzbar. Um auf den bisherigen Standard-Titler zuzugreifen, wird in den “Einstellungen/Produkt Installieren“ das Titel-Studio einfach versteckt. Setzt man jetzt einen Titeleffekt neu in das Storyboard oder in die Timeline, so wird der bisherige Titler wieder verwendet. Somit ist auch ein Mischbetrieb der beiden Titelprogramme möglich. – Wobei man - in der Regel - viel lieber mit dem Titel-Studio arbeiten wird, zumal es auch Full-HD unterstützt. :-))
Zur Nutzung des Programms ist Bogart 3.2 erforderlich.
Der Listenpreis der Software beträgt EUR 149,00. Mehr Informationen gibt es hier: http://www.macrosystem.de/d/erweiterungen_6F4F6A1B73E24350A25B1C94B096B5A9.html

Freitag, 16. Juli 2010

Vorstellung Audio Recorder Zoom "H2"



Original-Tonaufnahmen macht man in der Regel direkt mit seiner Kamera. Nun kann es aber vorkommen, dass die Schallquelle an einem anderen Ort aufgenommen werden muss, um sie optimal im Video zu verwenden. Oder man filmt eine Veranstaltung und benötigt später beim Schnitt einen durchgängigen O-Ton. Dafür gibt es einen digitalen Audiorecorder, auch Handy Recorder genannt. Ich verwende bereits seit mehreren Jahren den Zoom H2. Noch heute kann man ihn kaufen und seit seiner Markteinführung ist er immer kostengünstiger geworden. Unschlagbar ist bis heute das mitgelieferte Zubehör. (Netztteil, Tischständer, Mikrofonhalter, USB Kabel, Ohrhörer, Windschutz und eine 512 MB SD-Karte) Das USB Interface mit Audio Interface Funktion, macht den Recorder auch als USB-Mikrofon nutzbar. Integriert sind vier Mikrofon-Kapseln für raumerfassende "Mid-Side-Recordings" mit dem auch 90°-, 120°- und 360° - Aufnahmen in WAV und MP3 bis zu 320kbps oder variabel im VBR Format möglich sind. Am EXT MIC IN können allgemeinen gebräuchliche Stereo Mikrofone über 3,5" Stereoklinke angeschlossen werden. Der Import in Videoschnittsysteme erfolgt über den USB Anschluss oder per Chichkabel. Mittlerweile sind von vielen Firmen diese Recorder in unterschiedlichen Preisklassen und Ausstattungsvarianten erhältlich. Der Zoom H2 kostet im Internet ca. EUR 180,00.
Mehr Informationen gibt es hier: http://www.zoom.co.jp/english/products/h2/

Alle Angaben ohne Gewähr!

Samstag, 10. Juli 2010

Zur Nutzung dieses Blogs


Einige Besucher meines Blogs haben mir mitgeteilt, dass die Filme zu klein dargestellt wären. - Die Filme liegen hier in HD 720p vor. Um die Filme formatfüllend zu sehen, betätigen Sie bitte den Knopf mit den vier Pfeilen unterhalb des Abspielfensters. Gegebenenfalls ändern Sie noch die Auflösung des Filmes.

Gern können Sie Kommentare zu den Themen schreiben. Hierzu melden Sie sich bei einem Dienst an, z.B Goggle-Konto. Das braucht man auch, um bei YouTube Filme hochzuladen. Die Anmeldung geht schnell. Es müssen keine "unnötigen Daten" eingegeben werden. Die Anmeldung ist kostenfrei. Unerwünschte Werbung erhält man dadurch auch nicht!

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Donnerstag, 8. Juli 2010

Kurzüberblick Systemprogramm Bogart 3 SE



Anhand eines Beispiels demonstriere ich das Arbeiten mit Casablanca in einem Kurzüberblick. Casablanca-Usern ist das sehr wahrscheinlich nicht neu, aber für Videofilmer, die sich für ein Schnittsystem interessieren soll es ein "look-and-feel-Gefühl" vermitteln. Zusatzinfo: Das Casablanca-System besteht aus der Hardware Casablanca. Aktuell sind die Geräte der "S-Serie" (S 2000 und S 4100). Gute Gebrauchtgeräte (Rennommee plus oder Solitaire plus) sind bei den Händlern kostengünstig erhältlich. In Kürze erscheinen die neuen Geräte S 3000 und S 6000.
Zur Hardware wird eine entsprechende Software geliefert: Das Betriebssystem Bogart SE, derzeit in der Version 3. Als Betriebssystem wird Linux verwendet.

Montag, 28. Juni 2010

Herzlich Willkommen bei Holger's Videotreff!


Bei Holgers Videotreff wird es ab jetzt in regelmäßigem wöchentlichen Abstand rund um das Thema Video gehen.
Sind Sie gespannt auf die kommenden Beiträge und diskutieren Sie mit.
Ich freue mich auf Sie! - Bis bald bei Holgers Videotreff!

Impressum: Blogbetreiber: Holger Hendricks - Kesselsbergweg 7 - 40489 Düsseldorf - E-Mail: HolgersVideotreff@gmx.de